Wir sind das Volk
von Edward Grossmann
Als 1989 die Mauer zwischen Ost
und West gewaltfrei viel, als die "Ossis" über
diese Mauer kletterten und ihre Brüder die "Wessis"
in die Arme nahmen, als die Freudentränen nicht versiegen
wollten, brach für alle Deutschen ein neues Zeitalter an.
Ich kann mich noch sehr genau
an die Bilder im Fernsehen erinnern und auch ich konnte nur den
Freudentränen freien
Lauf lassen und war mehr als nur Bewegt.
Wer hätte von uns gedacht,
dass die deutschen Bürger der damaligen DDR ohne Gewalt
mit ihren Montagsmärschen, mit der kleinen Parole: "WIR
SIND DAS VOLK" die Mauer einreißen könnten.
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http://www.dhm.de/lemo/html/DieDeutscheEinheit/DerFallDerMauer/
http://www.zeit.de/2004/37/Ostdt_Integration
http://de.wikipedia.org/wiki/Montagsdemonstrationen_1989/1990
http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/laenderreport/421153/
http://www.changex.de/d_a01282.html
http://www.mindestenshaltbar.net/0104/stories/257/
http://uinic.de/alex/wir-waren-das-volk.htmlwir-waren-das-volk.html
http://timms.uni-tuebingen.de
http://odem.org/informationsfreiheit/forum-view_1002.html
http://notizen.typepad.com
http://www.steuerboykott.org/
http://x-berg.de/article.pl?sid=04/08/25/086210&mode=thread
http://www.protest-kassel.de/?p=36
http://www.faktuell.de/Hintergrund/Background318.shtml
Wir sollten nie vergessen, wie
viel Kraft in diesen vier Worten steckt und uns darüber
klar sein: Wir, das Volk sind alle dafür verantwortlich,
was durch falsche Politik und globaler Gier nach unkontrolliertem
Profit des Kapitals, für Missstände sich entwickeln
können.
Die Mauer war also endlich gefallen
und unsere Brüder die "Ossis" konnten jetzt Reisen
nach belieben, ohne jemand um Erlaubnis bitten zu müssen.
Was das für ein Volk bedeutete, dass über 40 Jahre
an freier Meinungsbildung, eingesperrt wie Vieh und unter den
vielen Entbehrungen leiden musste, kann nur ein Betroffener mitempfinden.
Wir konnten also endlich ein
gemeinsames Deutschland auf-
bauen- der lang ersehnten Wiedervereinigung stand nichts mehr
im Wege.
Heute nach 17 Jahren, sieht die
Realität ganz anders aus. Was ist aus den Brüdern "Wessis
und Ossis" geworden, wie brü-
derlich haben sie sich entwickelt? Die Freudentränen sind
sehr schnell versiegt und der Alltag zeigte sehr schnell sein
wahres Gesicht. Die Freude über die Wiedervereinigung hielt
leider nur kurze Zeit an- nicht ganz unschuldig an dieser Tatsache
sind die Politiker, die für diesen Tag "X" keine
Pläne in ihren Schub-
laden hatten und somit mehr unkontrolliert die Widervereinigung
in Angriff nahmen.
Als erstes wurde der "SOLI"
eingeführt, klar hier wurde sehr viel Geld gebraucht und
wir haben das alle verstehen können und in diesem Punkt
nicht gemurrt, wenn wir damit unseren Beitrag leisten konnten.
Wo uns natürlich schon der
Zorn überkam, waren die Berichte über zig Milliarden
DM, die aus welchen Gründen auch immer in dunkle Kanäle
verschwanden, wo eben mit krimineller Energie sich einige Bereichern
konnten. Das waren garantiert keine kleinen "Ossis"
ohne Beziehung nach ganz Oben!
Die Jahre sind also vergangen,
die Menschen im Osten hatten nun wirklich genügend Geduld
aufgebracht und erwarteten keine Wunder.
Wenn aber nach 17 Jahren Widervereinigung
und der lang ersehnten Freiheit die Lebensperspektiven sich für
viele Menschen, ob Jung oder Alt nur immer weiter verschlechterten
und die Arbeitslosenzahlen deprimierend sind und kein Ende des
Zustandes am Horizont sich bemerkbar macht- wer kann dann den
Zorn und die Verbitterung dieser Menschen nicht verstehen.
Für ganz Deutschland hat
sich die Globalisierung (Ausbeutung auf hoher Ebene) sehr negativ
entwickelt und nicht wenige wünschen sich wieder die Mauer.
Die Wessis weil es ihnen finanziell schlechter geht, die Ossis,
weil sie scharenweise ihre Arbeit verloren und nicht mal den
gleichen Almosen Betrag wie die Wessis bekommen- und Arbeit leider
nicht in Aussicht.
Ist es deshalb nicht ganz normal,
dass wenn die Politiker hier versagen, sich Menschen mit Ideen
beschäftigen, diesen nicht zu ertragenden Zustand der um
sich greifenden Verarmung mit allen Mitteln aufzuhalten?
"WIR SIND DAS VOLK"
ist im Jahr 2006 wieder die Parole, mit der wir den Unterdrückern
zur Leibe rücken müssen! Wir wollen unser Leben LEBEN
und mit einer erfüllenden Arbeit natürlich auch so
viel Geld verdienen, was für ein bescheidenes Leben benötigt
wird.
Wir lassen es uns nicht mehr
gefallen, ausgegrenzt zu werden und auf Arbeit verzichten zu
müssen, weil viele Arbeitgeber aus Gewinnsucht, mit immer
weniger Arbeitskräfte ihren Profit steigern möchten
und diejenigen, die sie Beschäftigen immer weniger Geld
für ihre Arbeit bieten und zu Überstunden zwingen.
Wir brauchen
endlich ein Sprachrohr für die Arbeitslo-
sen und in Armut lebenden Menschen- Ost wie West,
wir brauchen jetzt
"Mensch
trau´ Dich - denn wir sind das Volk!"
um die große
Solidarität unter den Menschen aufzubau-
en, damit wir die Mauer der Ausbeutung, Knechtschaft und Verdummung
endlich einreißen können und das
wie unsere Brüder die ehemaligen "OSSIS" es 1989
Gewaltfrei geschafft haben.
Dieser Bericht
ist auch an das Bundeskanzleramt - Frau Merkel mit einer E-Mail
gesendet worden am 25. Novemver 2006
Die Antwort
auf die E-Mail kam am 28.11.2006 vom Bundeskanzleramt siehe hier:
Sehr geehrter
Herr Grossmann,
vielen Dank für Ihre Mail vom 25.11.2006.
Ich bitte
um Ihr Verständnis, dass Frau Dr. Merkel Ihre Mail aus zeitlichen
Gründen nicht persönlich beantworten kann. Die CDU-Bundesgeschäftsstelle
erhält täglich eine Vielzahl von Briefen, Mails und
Telefonaten, die an Frau Dr. Merkel gerichtet sind, deren Beantwortung
jedoch den Mitarbeitern im Konrad-Adenauer-Haus obliegt.
Ich kann Ihnen
jedoch versichern, dass ich Ihre Vorschläge und Anregung
sehr ernst nehme und das Büro der Parteivorsitzenden vom
Inhalt Ihres Anschreibens in Kenntnis gesetzt habe.
Ich hoffe
sehr, dass dies in Ihrem Sinne war und verbleibe
mit freundlichen
Grüßen
Wojciech Reckwald
CDU - Bundesgeschäftsstelle
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