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Der Ärger mit den Berufsgenossenschaften
von Edward Grossmann

Die Einrichtung von Berufsgenossenschaften ist ja im Ansatz richtig und funktioniert auch in normalen Zeiten ohne große Probleme.

Wie mit allen Versicherungen sind diese natürlich in Fällen wo an die Versicherungen Forderungen gestellt werden, nicht sel-
ten eher stur und unternehmen alles, um nicht zur Zahlung ver-
pflichtet zu werden.

Ein Missbrauch der Versicherten der natürlich vorkommt ist auch mit Überprüfungen nachzukommen, denn es geht ja um die Beitragssätze, die wegen Missbrauch nicht in die Höhe schnellen sollten.

Was aber sich die Berufsverbände und auch die Berufs-
genossenschaften einfallen lassen, um ihre Beitragssätze erhöhen zu können, dürften in dieser Form nicht zuge-
lassen werden.

Eines der Argumente für die Beitragserhöhungen ist:

Wir müssen wegen dem Beitragszahlerschwund und dadurch weniger Beiträge den Beitragssatz erhöhen, damit wir unseren Verpflichtungen nachkommen können. Ist doch auch logisch, oder nicht?

Was passiert aber einem Selbstständigen, der seinen Auftraggebern klar machen will: Weil die Wirtschaft schwä-
chelt und zu wenig Aufträge nicht für die Ausgaben der
Betriebskosten ausreicht, muss ich meine Dienstleistungs-
preise erhöhen.

Das Gegenteil wird von Unternehmern erwartet. Sie sollen und müssen ihre Preise immer weiter senken, um überhaupt noch Aufträge zu bekommen.

So geht das meine Damen und Herren der Berufs-
genossenschaften nicht und hier muss Reformiert
werden!

Wenn gerade ganz kleine Unternehmen auf Grund von zu we-
nig Umsatz nicht mehr in der Lage sind, die Beiträge zahlen
zu können, wenn auch die Banken sich weigern, einen noch höheren Kredit einzuräumen, was soll den der Unternehmer
tun, um die geforderten Beiträge zahlen zu können. Eine Stundung wird nicht eingeräumt und in Raten Zahlungen vornehmen zu können ist meist auch nicht mehr möglich.

Der Staat macht Schulden, wenn kein Geld mehr da ist und bekommt im Gegensatz zu Unternehmern immer noch Kredite, die Unternehmern nicht mehr eingeräumt werden mit dem Grund- Bankrott!

Wenn hier nicht endlich was passiert, damit Unternehmern die wegen den Globalisierungsbestrebungen großer Konzerne nicht alle Dicht machen müssen, kann nur eine totale Verweigerung der Zahlungen aller Betroffenen und mit einer Sammelklage geantwortet werden.

Wir die kleinen Unternehmer sind es Leid für Fehlleistungen
und der nicht mehr zur bremsenden Gewinnfsucht der großen Konzerne aufgeben zu müssen, um dann nach einem arbeits-
reichen Leben den Rest der Zeit in Armut vor uns hinzudäm-
mern.

Reformiert hier mit Besonnenheit und wo ein Wille ist, ist auch meist ein Weg!

Wie üblich an dieser Stelle:

Schreibt mir, wie Euch das Leben zu überleben immer
schwerer gemacht wird, damit wir hier eine starke Solidari-
tät für unser Überleben aufbauen können.

Gemeinsam sind wir Stark- Einigkeit macht Stark!


BERUFSGENOSSENSCHAFT-1

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