Die Einrichtung von Berufsgenossenschaften
ist ja im Ansatz richtig und funktioniert auch in normalen Zeiten
ohne große Probleme.
Wie mit allen Versicherungen
sind diese natürlich in Fällen wo an die Versicherungen
Forderungen gestellt werden, nicht sel-
ten eher stur und unternehmen alles, um nicht zur Zahlung ver-
pflichtet zu werden.
Ein Missbrauch der Versicherten
der natürlich vorkommt ist auch mit Überprüfungen
nachzukommen, denn es geht ja um die Beitragssätze, die
wegen Missbrauch nicht in die Höhe schnellen sollten.
Was aber sich die Berufsverbände
und auch die Berufs-
genossenschaften einfallen lassen, um ihre Beitragssätze
erhöhen zu können, dürften in dieser Form nicht
zuge-
lassen werden.
Eines der Argumente für
die Beitragserhöhungen ist:
Wir müssen wegen dem Beitragszahlerschwund
und dadurch weniger Beiträge den Beitragssatz erhöhen,
damit wir unseren Verpflichtungen nachkommen können. Ist
doch auch logisch, oder nicht?
Was passiert aber einem Selbstständigen,
der seinen Auftraggebern klar machen will: Weil die Wirtschaft
schwä-
chelt und zu wenig Aufträge nicht für die Ausgaben
der
Betriebskosten ausreicht, muss ich meine Dienstleistungs-
preise erhöhen.
Das Gegenteil wird von Unternehmern erwartet. Sie sollen und
müssen ihre Preise immer weiter senken, um überhaupt
noch Aufträge zu bekommen.
So geht das meine Damen und
Herren der Berufs-
genossenschaften nicht und hier muss Reformiert
werden!
Wenn gerade ganz kleine Unternehmen
auf Grund von zu we-
nig Umsatz nicht mehr in der Lage sind, die Beiträge zahlen
zu können, wenn auch die Banken sich weigern, einen noch
höheren Kredit einzuräumen, was soll den der Unternehmer
tun, um die geforderten Beiträge zahlen zu können.
Eine Stundung wird nicht eingeräumt und in Raten Zahlungen
vornehmen zu können ist meist auch nicht mehr möglich.
Der Staat macht Schulden, wenn
kein Geld mehr da ist und bekommt im Gegensatz zu Unternehmern
immer noch Kredite, die Unternehmern nicht mehr eingeräumt
werden mit dem Grund- Bankrott!
Wenn hier nicht endlich was passiert, damit Unternehmern die
wegen den Globalisierungsbestrebungen großer Konzerne nicht
alle Dicht machen müssen, kann nur eine totale Verweigerung
der Zahlungen aller Betroffenen und mit einer Sammelklage geantwortet
werden.
Wir die kleinen Unternehmer sind
es Leid für Fehlleistungen
und der nicht mehr zur bremsenden Gewinnfsucht der großen
Konzerne aufgeben zu müssen, um dann nach einem arbeits-
reichen Leben den Rest der Zeit in Armut vor uns hinzudäm-
mern.
Reformiert hier mit Besonnenheit
und wo ein Wille ist, ist auch meist ein Weg!
Wie üblich an dieser Stelle:
Schreibt mir, wie Euch das Leben
zu überleben immer
schwerer gemacht wird, damit wir hier eine starke Solidari-
tät für unser Überleben aufbauen können.
Gemeinsam sind wir Stark- Einigkeit macht Stark!