Stellt man sich die Frage, wieso
gibt es arme und reiche Menschen, so muss die Antwort lauten:
Armut gibt es, weil
die Menschen die in Armut Leben, meist von reichen Menschen ausgebeutet
werden.
Viele die zu Reichtum gekommen
sind, haben es verstanden durch die Arbeitskraft der Lohnabhängigen
eben ihren Reichtum aufzubauen. Viele Nachkommen aus reichen
Familien führen die Tradition der Ausbeutung ihrer Arbeitskräfte
der Lohnabhängigen einfach fort, sind entweder ein wenig
humaner oder noch skrupelloser bei der Ausbeutung.
Die Ausbeutung von Menschen begann,
als diese sich organisierten und in immer größeren
Gruppen lebten. Unter diesen Gruppenmitgliedern gab es immer
Menschen, die es verstanden ihren Willen durchzusetzen und andere
so zu beeinflussen, die entweder freiwillig oder unfreiwillig
zu Die-
nern und Knechte degradiert wurden.
Das hat uns seit tausenden von
Jahren mit immer größerer Präzision in Arm und
Reich gespalten.
Heute gibt es die moderne Sklaverei
mit der Bezeichnung Weltwirtschaft Globalisierung und hat die
Ausbeutung der Weltbevölkerung bestens im Griff.
An diesem negativen Umstand haben
auch die verschiedenen Religionen kräftig mitgemischt und
sich dadurch "Mit Gottes Hilfe" unersättlich bereichert.
Hier kann die katholische Kirche ohne zu übertreiben als
besonders gierig zumindest in der Vergangenheit eingestuft werden.
Heute im 21. Jahrhundert mit
unserem weit größeren Wissen und Verständnis
auch für "Nächstenliebe" halten die Kirchen
ihren materiellen Reichtum immer noch fest in den Händen,
beten nur, damit nicht tausende Kinder täglich an Hunger
Sterben.
Von der christlichen Seite könnten
wir eigentlich mehr christ-
liche Nächstenliebe erwarten.
Schon bei der Geburt des einzelnen
werden durch Reich oder Arm die Weichen für ein Erfolg oder
erfolgloses Leben geprägt und nur selten mit viel Glück
können sich Menschen aus der elterlichen Familien Armut
befreien.
Wenn noch vor Jahren galt: Wenn
du was rechtes Lernst und Gut bist, wirst du immer Arbeit haben
und auch zu einem bescheiden Wohlstand kommen.
Das ist Heute nicht mehr so,
weil auf Grund von Mangel an Arbeit, die meisten Arbeitsplätze
an die Nachkommen der fest im Boot sitzenden Eltern vermittelt
werden. Mit anderen Worten: Wer nicht Eltern hat, die ihre Beziehungen
sowohl in staatlichen Einrichtungen, bei Banken oder Industrie
besitzen, kann nicht mal unbedingt mit einem Ausbildungsplatz
rechnen. Also wer-
den die wenigen Arbeitsplätze mit aufsteigenden beruflichen
Möglichkeiten untereinander verschachert.
Diese Realität ist nicht
sehr nützlich bei jungen Menschen eine besondere Motivation
hervorzulocken und führt schon bei jungen Menschen zu einer
immer größeren Resignation.
Nun vor Weihnachten werden wieder
die Krippen aufgestellt und das arme Jesuskind im Stall geboren,
in Erinnerung gebracht. Jesus musste ja unbedingt als armes Wesen
das Licht der Welt erblicken, um den Gläubigen in der Mehrheit
Arm als Alibi für ihre eigene Armut zu dienen. Wenn Jesus
vom Salomonischen Geschlecht abstammt, entspricht wohl nicht
die Stallgeburt der Wahrheit. Hier haben die Geschichtsschreiber
ganz bewusst aus der Person Jesus das gemacht, was einer zur
Macht strebenden Kirche eben dienlich war und ist.
Hier bedarf es noch viel Aufklärungsarbeit
und Richtigstellung der tatsächlichen Geschichte, um die
Menschen nicht weiterhin zu verdummen. Wir haben schon lange
das Mittelalter mit der totalen Gewalt der Kirchen verlassen
und trotzdem versuchen die Kirchen den Menschen die alten Märchen
als absolute Wahrheit zu verkaufen, siehe die biblische Schöpfungsge-
schichte, die ja nur von Menschenhand geschrieben wurde
und wer weis wie oft umgeschrieben.
Wir erzählen unseren Kindern
so lange sie noch sehr Jung sind vom Nikolaus, Weihnachtsmann,
Osterhase oder Klapperstorch der die Kinder bringt. Doch mit
dem heranwachsen müssen wir unseren Kindern die reale Welt
näher bringen und sie von dem Kinderglauben wieder befreien.
Die Kirchen dagegen halten an diesen Kindermärchen, an eben
einfältigen Erklärungen, die den Kirchen aber ihre
Macht sichern, mit allen Mitteln fest.
Dass in Amerika an die 50% der
Menschen an die biblische Schöpfungsgeschichte noch Heute
glauben, ist garantiert kein Beweis für die Intelligenz
dieser Gläubigen.
Irgendwo habe ich mal gelesen:
"Glauben ist nicht Wissen und
nicht Wissen wird meist ausgenützt!"
Arm oder Reich war die Überschrift
und wir erkennen so langsam die Zusammenhänge, wie Arm und
Reich entstan-
den ist. Wir können uns der zunehmenden Verarmung im 21.
Jahrhundert nur mit eigenen Kräften gemeinsam entgegenstel-
len, um auch unseren Kindern und Enkel den Weg für mehr
Recht und Gerechtigkeit zu ebnen.
Schaffen wir es nicht aus unserer
Trägheit und Angst vor Repressalien uns der nicht mehr zu
ertragenden Ausbeutung entgegen zu stellen, sehen die "Reichen"
keinen Widerstand und werden die Daumenschrauben weiter zudrehen.
Hier sehr viele Links zu diesem
Thema:
ACHTUNG! Wer die Links anklickt,
kommt mit dem "Pfeil zurück" wieder
auf diese Seite!
http://www.killerzins.de/news/schere-arm-reich.htm
http://www.weed-online.org/themen/uno/17840.html
http://www.brotundhoffnung.de/armundreich.htm
http://www.wsws.org/de/2002/sep2002/oecd-s06.shtml
http://www.safer-world.org/d/themen/Laender/arm.htm
http://www.tagesschau.de/aktuell/meldungen/0,1185,OID4118152
http://www.gew-oberfranken.de/Reichtum/start.htm
http://www.kersti.de/V0088.HTM
http://www.wsws.org/de/2004/dez2004/armu-d15.shtml
Im Internet sind
weitere Infoseiten zu finden!
Und hier kommt mein Zitat wieder
ins Spiel:
"Wir
sind nicht geboren worden, um unterdrückt,
belogen, in Unwissenheit gehalten,
bedingungslos einer ausbeutenden Minderheit
ausgeliefert zu sein, als Soldat missbraucht zu
werden, um dann in Dankbarkeit
zu sterben!"