Guten Tag Frau Bundeskanzlerin
Dr. Merkel!
Eine große Zahl der Bürger in Deutschland, die schon
für 2-7 EUR die Stunde ausgebeutet werden, Zwangsarbeit
eigentlich leisten, können nicht verstehen, warum Sie Frau
Bundes-
kanzlerin den Mindestlohn rigoros blockieren.
Die meisten EU Staaten haben schon länger einen Mindestlohn
eingeführt und damit sehr gute Erfahrungen gemacht. Auch
in der großen Koalition ist Ihr Partner endlich für
einen Mindest-
lohn und ich bin überzeugt, dass auch viele Ihrer politischen
Anhänger sich für einen Mindestlohn aussprechen würden,
wenn ja die auch die Chefin, die Bundeskanzlerin dafür währe.
Ihre Blockade
ist für Deutschland ein schwerwiegendes
Problem, wird nicht verstanden und auch von den Be-
troffenen nicht akzeptiert.
Hier stellt sich die Frage: Zu welchem Wohle des Volksanteils
haben Sie eigentlich den Schwur geleistet? Bestimmt nicht für
die Mehrzahl der Bürger, eher für die mächtigen
Arbeitgeber und Profitgewinnler.
Das sind aber Minderheiten, wenn es um Wählerstimmen geht,
die bei einer Bundestagswahl ihre Stimmen abgeben. Der Ver-
dacht, dass einige Politiker in erster Hinsicht mit dem Kapital
Vereinbarungen gegen das Volk treffen, ist nicht von der Hand
zu weisen.
Interessant währe es auch, von welchen Beratern Sie Frau
Bundeskanzlerin umgeben sind. Berater die sicher in erster Linie
die eigene Lobby vertreten und es ist schon zu offen-
sichtlich, wie in gewissen Etagen die Joker untereinander
verteilt werden.
Was können wir Bürger tun, wenn wir nicht mit dieser
Politik, die nur die Schere zwischen Arm und Reich immer weiter
vergrößert, zufrieden sind. Warten bis zur nächsten
Bundes-
tagswahl und sich wieder einmal von hochtrabenden Ver-
sprechungen blenden lassen, ist absolut keine Lösung.
Was auch
besonders unverständlich ist, ist die Tatsache,
dass Sie ja aus den neuen Bundesländern kommen und eher
mit diesen Menschen geeinigt sein sollten. Auch an einer christlichen
Erziehung im Elternhaus hat es nicht gemangelt, was macht Sie
also so Kalt gegenüber Menschen, die nicht mehr von der
Arbeit, selbst bei mehr als 50 Stunden pro Woche Leben können.
Schlägt hier eher ein kalter Stein, statt einem warmherzigen
Herz in der Brust unserer Bundeskanzlerin?
Solche Fragen stellen sich, wenn man objektiv und mit ethischer
Vernunft die Blockade für einen Mindestlohn Ihrer-
seits und einiger Ihrer Gefolgsleute betrachtet.
Die jetzige
große Koalition hat mit dem Stimmenübergewicht einmalig
die Möglichkeit mit vernünftigen Rahmenbedingungen
für eine wirkliche sozial ausgewogene Gesellschaft in Deutsch-
land die Weichen zu stellen. Doch was passiert? Außer Streitereien,
wer das beste Konzept hat, Streitereien die viel
Zeit und Energie kosten, nicht viel- nicht viel positives- leider.
Der Rückgang der Arbeitslosen und die Super Gewinne an der
Börse wird uns Bürgern als positive Trendwende über
die Medien verkauft. Was für ein Trugschluss, wenn zwar
aus den Statistiken die Arbeitslosen gestrichen werden, die aber
kaum noch von der Arbeit überleben können, geschweige
was Sie Frau Bundeskanzlerin als LEBEN verstehen!
Vor einiger
Zeit ist mir auch ein Bericht in die Hände gekom-
men, nachdem Sie Frau Bundeskanzlerin und Edmund Steu-
ber den Tagessatz ( 3,79 für Essen und Trinken) für
Hartz IV Personen um 25% gerne kürzen würden, damit
diese in unse-
rer z.T. sehr reichen Gesellschaft, armen Menschen ohne Lob-
by für noch weniger eine Arbeit aufnehmen.
ZWANGSARBEIT!
Arbeit macht frei, so war es schon in Ausschwitz zu lesen-
sind wir wieder an diesem Punkt angekommen?
Versuchen Sie doch mal vom Lohn einer Friseuren besonders
in den neuen Bundesländern, Ihrer Heimat zu überleben-
es würde kaum für eine Woche reichen, geschweige von
dem
Geld die normalen Ausgaben wie Miete, Nebenkosten usw. auch noch
zu zahlen.
Sind Sie
Frau Bundeskanzlerin der Meinung, die Mehrzahl in Deutschland
ist mit Ihrer Politik
zufrieden?
Als ich 2005 auf der Insel Rügen war, sind mir Wahlplakate,
die Sie abbilden aufgefallen, die eher den Unmut der Bürger
und das in Ihrer Heimat, zum Ausdruck brachten- siehe die Fotos:


Fotos Edward Grossmann 9/2005
auf Rügen
Kombilohn,
1 EUR Jobs und Zeitarbeit ist sicher die schlech-
teste Lösung und eher ein Mittel, den nicht leidenden Arbeit-
gebern die Gewinne weiter zu vergrößern. Wer sollte
auch
noch normale Löhne zahlen, wenn so ein verlockendes Ang-
bot von der Regierung präsentiert wird. Die Aktienkurse
zeigen doch ganz deutlich, wer in Deutschland noch wirklich Geld
verdient und das schändlicher Weise durch Ausbeutung an
denen, die die eigentliche Arbeit leisten!
Sind Sie Frau Bundeskanzlerin eigentlich erpressbar und haben
Sie Angst, die Arbeitgeber verlassen alle das gelobte reiche
Deutschland, nur weil die nicht mehr Reallöhne zahlen wollen?
Erpressbar zu sein ist eigentlich der Anfang vom Ende und kann
von uns Bürgern nicht hingenommen werden. So wie auch die
zunehmenden Zwangsarbeiter Methoden in Deutschland mit trauriger
Vergangenheit in Sachen "ZWANGSARBEIT" , eher
eine Schande ist.
Wie können
wir Bürger Ihnen Frau Bundeskanzlerin helfen, damit sie
nicht zur größeren Schieflage zwischen Arm und Reich
einen stetigen Beitrag in Ihrer Amtszeit leisten. Ein Weg währe
es sicher, wenn Sie die Bereitschaft entwickeln, auf die Stimmen
im Volk aufmerksamer zu hören. Ihnen helfen ist natürlich
besser und positiver, als nur permanent zu meckern und zu Verurteilen.
Wir Bürger können Sie Frau Bundeskanzlerin nur in großer
Zahl ermahnen, endlich mit Ihrem Koalitionspartner einen gesetzlichen
Mindestlohn zu vereinbaren und das nicht unter 7,50 die Stunde.
Dieser Stundensatz reicht zwar auch nicht zum vernünftigen
Leben im teuren Deutschland, aber wenig-
stens zum Überleben. Des weiteren müssen die Menschen,
die in Ballungsgebieten wohnen und astronomische Mieten
zu zahlen haben, zusätzlich einen Mietzuschlag erhalten.
Wer außerdem
in seinem Leben nur mit Niedrigstlohn
bezahlt wurde, kann von der zu erwartenden Rente nicht
Leben und kann auch nichts fürs Alter Sparen. Das sind
die schlechtesten Aussichten für Menschen, denen es
nicht vergönnt ist, ihr Leben auf der Sonnenseite zu
gestalten.
Eigentlich müsste das "CHRISTLICHE" in
Ihrer Partei gestri-
chen werden, das es nicht der Realität entspricht und sicht-
bar einen immer größeren Personenkreis in Deutschland
in
die totale Armut führt. Das ist keine christliche Partei,
die
viele Menschen wegen der nicht zu bremsenden Profitgier in zunehmende
Armut und Resignation abgleiten lässt!
Frau Bundeskanzlerin, ich kann als Bürger, der für
viele Bürger in Deutschland hier auf die Verabschiedung
zu einem Mindest-
lohn die Forderung stellt, nur raten, hier nicht mehr abzublocken
und mit dem Koalitionspartner endlich für die betroffenen
Bürger einen anständigen Lohn als Gesetz zu verabschieden.
Zeigen
Sie endlich Mut und Bereitschaft für ein Um-
denken und Zugeständnis, mit der Blockade für einen
Mindestlohn falsch gelegen zu haben. Jeder Mensch
kann Fehler eingestehen und wird dadurch nur an Menschlichkeit
und Größe gewinnen.
Damit mein offener Brief, meine E-Mail zusätzlich an Gewicht
gewinnt, werde ich versuchen, Menschen zu gewinnen, die in Deutschland
über viel Einfluss verfügen, diesen E-Mail Inhalt auch
an Sie zu senden und damit helfen, Ihnen das Umden-
ken zu erleichtern.
Außerdem bitte ich alle Leser meiner Initiative "Mensch
trau
Dich" , sich daran zu beteiligen und diese Forderung nach
einen Mindestlohn Ihnen per E-Mail auch zukommen zu
lassen.
Wenn in Deutschland weiterhin die Armut größer wird,
wenn immer mehr Menschen keine oder eine sehr schlecht bezahlte
Arbeit annehmen müssen, wird der soziale Frieden kippen
und das wahrscheinlich mit Gewalt verbundenen Aktionen.
Das wollen
wir Menschen die gegen jede Gewalt als
letztes Mittel sind mit friedlichen Mitteln vermeiden!
Wie schon in meinem letzten Bericht angedeutet, müssen wir
von Vernunft geprägten Bürger uns in großen Scharen
regel-
mäßig treffen, z.B. vor den Rathäusern, um eine
starke globale Solidarität aufzubauen. Damit werden die
notwendigen For-
derungen an Politik und Wirtschaft endlich an Gewicht zum Einlenken
gewinnen, so hoffe ich.
Den Generalstreik, wie von VERDI gefordert, als letztes Druckmittel
sollten wir wenn möglich der Vernunft wegen vermeiden, aber
nicht ausschließen!
Wir alle hoffen Frau Bundeskanzlerin, dass dieser Appell an
Sie nicht spurlos abgleitet und Sie sich einen positiven Ruck
geben, auch wenn das die PROFITGEWINNER ärgern wird!
Wir sind doch
das Volk und viele haben Sie gewählt,
damit Sie die Interessen der breiten Bevölkerungs-
schicht mit Ihrer Politik gerecht werden!
Einen lieben Gruß aus der Mensch trau Dich Zentrale von
Edward Grossmann
Gesendet per E-Mail am 22.
Juni an Frau Bundeskanz-
lerin Frau Dr. Angela Merkel
Achtung!
Wer diesen Inhalt auch an die Bundeskanz-
lerin schicken will, diese E-Mail Adresse verwenden!
Briefanschrift:
Bundeskanzleramt
Bundeskanzlerin Angela Merkel
Willy-Brandt-Straße 1
10557 Berlin
E-Mail Kontakt über Homepage:
http://www.angela-merkel.de
An die hier aufgeführten
Personen und Verbände wird diese E-Mail auch gesendet:
Personen aus
Politik, Kirche und andere Personen:
Bundespräsident Horst Köhler
Heiner Geisler EX-Minister der CDU
Franz Müntefering
Guido Westerwelle
Claudia Roth
Renate Künast
Reinhard Bütikofer
Oskar Lafontaine
Lothar Bisky
Gregor Gysi
Ulrich Maurer
Bischof Dr. Wolfgang Huber
Kardinal Karl Lehmann
Günter Grass
Marianne Koch
Thomas Friz
Herbert Grönemayer
Konstantin Wecker
Tobias Pflueger
Daniela Dahn
Johannes B. Kerner
Sabine Christiansen
Maybritt Illner
Thomas Gottschalk
Gewerkschaften
und Verbände:
IG Metall
IG Medien
ÖTV
VER.DI
CGB
ATTAC
Der Standard
LABOUR NET
Caritas
DRK
Medien:
Der Spiegel
Focus
Stern
FAZ
Berliner Morgenpost
Die Zeit
Bild Bildzeitung
ARD
ZDF
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Es werden noch weitere Verbände und Personen dazu kommen!
_________________________________________________________
Nachricht
von der Bundesgeschäftsstelle der CDU
per E-Mail am 26. Juni 2007
Sehr geehrter
Herr Grossmann,
haben Sie
vielen Dank für Ihr Schreiben vom 22. Juni zur Einführung
eines Mindestlohns. Die CDU hatte in den Verhandlungen mit der
SPD
über Mindestlohn drei Zielsetzungen: Lohndumping in Deutschland
zu verhindern, die im Grundgesetz verankerte Tarifautonomie zu
schützen
und zugleich Arbeitsplätze zu erhalten.
Mit dem im
Koalitionsausschuss gefundenen Kompromiss ist es gelungen, alle
drei Ziele zu erreichen.
So haben wir
eine Regelung gefunden, dass in Deutschland eine faire Bezahlung
gesichert bleibt. Wir wissen, dass der Wettbewerb in Europa in
den vergangenen Jahren auch bei den Löhnen intensiver geworden
ist. Insbesondere im Niedriglohnbereich hat die Gefahr von sozialen
Verwerfungen durch ausländische Arbeitnehmer, die nach den
Bedingungen der Herkunftsländer entlohnt werden, zugenommen.
Um darauf angemessen reagieren zu können, ermöglichen
wir es unter eng definierten Bedingungen, dass die untersten
Tariflöhne in einzelnen Branchen für deutsche wie für
ausländische Beschäftigte verbindlich festgeschrieben
werden (so genannte Erweiterung des Arbeitnehmer-Entsendegesetzes).
Damit wird Lohndumping wirksam verhindert. Gerne hätten
wir darüber hinaus auch sittenwidrige Löhne
verboten. Nach geltender Rechtssprechung besteht bereits heute
immer dann ein auffälliges M issverhältnis zwischen
Arbeitsleistung und Arbeitslohn, wenn Löhne ein Drittel
unter dem geltenden Tarifvertrag bzw. ortsüblichen Vergleichslohn
einer Branche liegen. Das war mit der SPD leider nicht möglich.
In Branchen,
in denen es keine Tarifverträge gibt oder Tarifverträge
nur eine schwache Wirkung zeigen, erhalten Gewerkschaften und
Arbeitgeber darüber hinaus die Möglichkeit, für
ihre Branche und/oder die jeweilige Region besondere Lohnuntergrenzen
vorzuschlagen. Diese Vorschläge kann die Bundesregierung
für verbindlich erklären und auf ausländische
Arbeitnehmer erstrecken. Mit dieser Regelung wird ein altes Gesetz
aus der Zeit von Bundeswirtschaftsminister Ludwig Erhard neu
gefasst (so genanntes Mindestarbeitsbedingungsgesetz) und die
Gestaltungskraft von Gewerkschaften und Arbeitgebern nachdrücklich
gestärkt. Sie können erstmals auch rechtlich für
ganz Deutschland ihre Aufgabe wahrnehmen, Lohn- und Arbeitsbedingungen
festzulegen. Anstelle von staatlichen Zwangs-Eingriffen in die
Lohnfindung setzen wir auf im Grundgesetz verankerte Tarifautonomie.
Die Festlegung von Löhnen bleibt in erster Linie Aufgabe
von Gewerkschaften und Arbeitgebern und nicht der Politik.
Warum hat
die CDU der Einführung eines generellen einheitlichen Mindestlohns
nicht zugestimmt, sondern sich auf diese Einzelregelungen beschränkt?
Seriöse
wissenschaftliche Berechnungen haben nachgewiesen, dass eine
deutschlandweite Zwangsregelung 600.000 Arbeitsplätze unmittelbar
und weitere hunderttausend mittelbar gefährden würde.
Das entspräche in etwa dem Rückgang der Arbeitslosigkeit
im gesamten letzten Jahr! Deshalb ist die Verhinderung des einheitlichen,
flächendeckenden Mindestlohns ein gutes Ergebnis für
die Beschäftigten und Arbeitsuchenden in Deutschland.
Die CDU ist
davon überzeugt, dass ein einheitlicher, flächendeckender
Mindestlohn der Vielfalt der Arbeitsverhältnisse in Deutschland
nicht entspricht. Die Situation in Frankfurt an der Oder ist
anders als in Frankfurt am Main, die Bedingungen in München
und Kiel sind nicht vergleichbar. Ein pauschaler gesetzlicher
Mindestlohn nimmt keine Rücksicht auf die jeweilige Situation
einer Branche oder eines Ortes. Die Ausgangssituation für
einen Friseur in Frankfurt an der Oder ist eine andere als die
für einen Friseur in Frankfurt am Main: Wenn ein Friseurmeister
zwei Angestellte zu einem Stundenlohn von rd. vier Euro beschäftigt
und ein Mindestlohn von 7,50 Euro eingeführt würde,
dann müsste entweder der Haarschnitt fast doppelt so viel
kosten wie heute oder der Meister müsste bei gleichbleibenden
Preisen für die Kunden früher oder später einen
seiner Angestellten entlassen.
Es ist richtig,
dass in 20 der 27 EU-Länder ein gesetzlicher Mindestlohn
gilt. Dieser Mindestlohn schwankt allerdings zwischen knapp 80
und 1.500 Euro im Monat. Der deutsche Arbeitsmarkt unterscheidet
sich von diesen Ländern durch einen starken Kündigungsschutz
und durch ein ausgeprägtes Tarifrecht. Beides schützt
die Rechte der Arbeitnehmer im besonderen Maße, würde
aber zusammen mit einem zusätzlich eingeführten flächendeckenden
Mindestlohn zu einem dramatischen Anstieg der Arbeitslosigkeit
geführt, wie die Entwicklung der Jugendarbeitslosigkeit
in Frankreich eindringlich gezeigt hat.
Wir wollen
die Arbeitslosigkeit überwinden. Alle Menschen in unserem
Land müssen die Chancen auf einen Arbeitsplatz haben. Es
gilt, die positive Entwicklung des vergangenen Jahres zu stärken.
Deshalb unterstützen wir das, was mehr Arbeitsplätze
schafft. Regelungen, die bestehende Arbeitsplätze gefährden
oder die Schaffung neuer Beschäftigungsverhältnisse
erschweren, lehnen wir im Sinne der Arbeitssuchenden ebenso ab
wie Billiglöhne und Ausbeutung in bestehenden Arbeitsverhältnissen.
Ich hoffe,
ich konnte Ihnen die Überzeugungen der CDU zum Thema 'Mindestlohn'
näherbringen.
Mit freundlichen
Grüßen zur trau-Dich-Zentrale
Gerrit Senger
CDU Bundesgeschäftsstelle
Team Bürgerservice
Stellungsnahme
von Edward Grossmann am 26. Juni 2006
Guten Tag
Herr Gerrit Senger!
Vielen Dank für die rasche Antwort, obwohl die Ausführung
und Erläuterung zum Thema Mindestlohn für die betroffenen
Menschen überhaupt nicht akzeptabel ist.
Sie schrieben: So haben wir eine Regelung gefunden, dass in Deutschland
eine faire Bezahlung gesichert bleibt.
Was ist eine faire Bezahlung, die als gesichert gilt? Eine Bezahlung,
von der man in Deutschland vielleicht mit 340 Stunden Arbeit
pro Monat einigermaßen sein Leben gestalten kann. Aber
was für ein Leben, wenn an 7 Tagen in der Woche mindestens
12 Stunden gearbeitet werden muss- von Leben im Sinne Leben kann
hier nicht gesprochen werden.
So lange Menschen gezwungen werden können, für weniger
als 10,- EUR pro Stunde im teuren Deutschland zu arbeiten, so
lange werden diese Menschen kaum das Geld für ein menschenwürdiges
Leben mit normalen Arbeitszeiten verdienen können. Was sind
normale Arbeitszeiten? Sicher keine 40 Stundenwoche, wo dazu
bei vielen Menschen noch pro Tag oft mehr als 2 Stunden Fahrtzeiten
zu Arbeit dazukommen.
Oft hört man von den Politikern: Wer nicht Qualifiziert
ist, kann nicht erwarten für seine Arbeit einen anständigen
(überhöhten) Lohn zu fordern, schon gar nicht, wenn
aus den EU Staaten andere ja für 2 EUR aufwärts diese
Arbeiten annehmen. Nur Leben diese Menschen meist nicht in Deutschland,
wo die Mieten schon für Rattenlöcher mehr als 300.-
EUR kalt im Monat kosten. Wo die Nebenkosten pro Monat oft mehr
als die Miete direkt ausmacht. Warum soll ein Mensch, der nicht
in der 1. Klasse der Gesellschaft geboren wurde, der keine Möglichkeit
hatte, angeborene Talente auszubauen und sein Dasein auf der
Schattenseite der Gesellschaft fristen muss, warum soll dieser
Mensch in einem Rattenloch wohnen, wo schon die Wohnadresse kaum
eine Anstellung zulässt, weil Arbeitgeber sofort abblocken.
Was soll eigentlich der Standort bei der Mindestlohn Debatte
für Unterschiede machen? Kostet der Bus, die Bahn oder das
Benzin in den verschiedenen Bundesländern unterschiedlich?
Selbst die Mieten auf dem Lande sind gerade für kleine Wohnungen
dramatisch gestiegen, weil die Besitzer kein Interesse haben,
für weniger als 250-350 EUR zu vermieten.
Das Leben ist in Deutschland im Gegensatz zu den anderen EU Staaten
mit Niedriglohn nicht bezahlbar. Deswegen sollten alle Menschen,
wenn sie 40 Stunden in der Woche arbeiten, oft eine Arbeit, die
die "feine Gesellschaft" nie ausüben würde,
eine angemessene Bezahlung erwarten können.
Ihre Ausführungen Herr Senger sind für die betroffenen
Menschen in keiner Weise akzeptabel und hinnehmbar! Wenn immer
mehr Geld mit nichts tun verdient wird, in dem dieser Personenkreis,
der nicht selten mit Aus-
beutung in Höchstkultur, sein Vermögen ergaunert hat
und nun an der Börse die Arbeitnehmer noch mehr ausbeutet,
dann ist das mit Recht nicht zu akzeptieren!
Wir Bürger
müssen unseren Politikern, solange ins Kreuz
steigen, bis sie ihren Verpflichtungen, zum Wohle des
ganzen Volkes nachkommen!
Wir haben keine Wirtschaftsbosse gewählt, von denen viele
des Profits wegen, sogar über Leichen gehen und die Menschenrechte
nur für sich in Anspruch nehmen, wir haben Volksvertreter
gewählt, die für das Volk, nicht für die Reichen
die Weichen zu stellen haben- das muss mal ganz deutlich ausgesprochen
werden.
Ich weiß nicht was Sie Herr Senger für Ihr Aufgabengebiet
bei der Bundesgeschäftsstelle der CDU verdienen, aber ich
gehe mal davon aus, Sie können Ihren "bescheidenen"
Lebensstandard ohne Probleme finanzieren.
Wenn Sie Schreiben: Wir wollen Arbeitslosigkeit überwinden,
das aber nur zu Gunsten des Kapitals geschieht und immer zur
größeren Ausbeutung führt, kann das nur als Zwangsarbeit
betitelt werden.
Wenn ich schon lese in Ihrer E-Mail :
"Seriöse wissenschaftliche Berechnungen haben nachgewiesen,
dass eine deutschlandweite Zwangsregelung 600.000 Arbeitsplätze
unmittelbar und weitere hunderttausend mittelbar gefährden
würde", frage ich mich, welche seriösen Personen
das wohl waren. Womöglich ein Arbeitgeber
Präsident?
Wer auf der Schattenseite steht und nur sieht, dass sein Leben
nur für die Personen auf der Lichtseite menschenunwürdig
ausgebeutet wird, muss das nicht als unabwendbar hinnehmen!
Die Sklaven und Knechte Zeit muss endlich abgeschafft werden,
dafür muss endlich eine Globale Solidarität unter dem
Volk geschaffen werden. Das wird immer schneller erreichbar sein,
weil immer mehr Menschen von ihrer Arbeit nicht mehr Leben können
und das ÜBERLEBEN sogar in Gefahr ist.
Herr Senger,
die Antwort und Darlegung der CDU für den
Mindestlohn ist ein Witz- nicht mehr!
Wenn die Bundeskanzlerin keine bessere Lösung mit den Gefolgsleuten
der Koalition zustande bringt, dann wird es langsam brenzlig
mit dem sozialen Frieden in Deutschland!
Die betroffenen Bürger haben für die Globale Wirtschaft
und uferlose Ausbeutung kein Verständnis und fordern ihr
Grundrecht ein!
DIE WÜRDE
DES MENSCHEN IST UNANTASTBAR!
Armut und Ausgrenzung aus der Gesellschaft ist menschenunwürdig
und darf mit allen gewaltfreien Mitteln bekämpft werden!
Das führt wahrscheinlich zu einem Generalstreik, wo auch
die reichten Bürger im Land ihre Kloschüsseln mal selber
putzen dürfen, sowie die eigene Wäsche Waschen und
so weiter- Niedriglohnarbeit eben verrichten müssen!
Wenn es Menschen nicht vergönnt wird, von eigener Arbeit
den Lebens-
unterhalt zu bestreiten, ausreichend in den Rententopf einzahlen
zu können und nicht in der Lage sind Geld für das Alter
anzusparen, dann sind diese Menschen eindeutig in unserer Gesellschaft
ausgegrenzt und haben nur ein Leben ohne Lebensqualität-
bis zum Tod!
Herr Senger, ich hoffe dass die Verantwortlichen und dazu gehört
auch die Bundeskanzlerin an besserer Einsicht gewinnen und für
den notwendigen sozialen Frieden und Gerechtigkeit alles in Bewegung
setzen werden.
Ich werde nicht locker lassen und mit meinen Möglichkeiten
immer wieder auf diese Ungerechtigkeiten und Ausbeutung hinweisen-
versuchen so vielen Menschen wie möglich für eine Globale
Solidarität zu ermuntern.
Das Volk hat die Macht und die Möglichkeiten diesen
zunehmend unerträglichen Zustand nicht länger
hinnehmen zu müssen!
Bitte weiterleiten an Frau Bundeskanzlerin Dr. Merkel.
Einen lieben Gruß aus der Mensch trau Dich Zentrale von
Edward Grossmann
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Auf meine
E-Mail kam diese Antwort, mehr war
von der CDU auch nicht zu erwarten- wie auch.
Sehr geehrter
Herr Grossmann,
haben Sie
vielen Dank für Ihre E-Mail und Ihre Benachrichtigung hinsichtlich
der Veröffentlichung.
Die Menschenrechte
sind ein wichtiger Teil der zentralen CDU-Themen Freiheit und
Sicherheit.
Viel Erfolg
bei Ihrer Arbeit!
Mit freundlichen Grüßen
Gerrit Senger
CDU Bundesgeschäftsstelle
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Das ist natürlich
kein Grund für Resignation, im Gegenteil, es zeigt dass
nur immer wieder Druck auf Politiker, diese Politiker sich des
Volkes, die
nicht alles hinnehmen immer wieder bewust werden.
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