Seit vielen Jahren
sind in Deutschland viele Millionen Menschen ohne Arbeit. Darunter
natürlich immer mehr Langzeitarbeitslose und Menschen die
noch nie Arbeit hatten.
Es kursiert seit
den 60.ger Jahren die Idee vom Bürgergeld,
dass jeder Bürger erhält. Diese Idee war vor über
40 Jahren eher absurd, da in Deutschland nach dem 2. Weltkrieg
das Land wieder aufgebaut werden musste und es mehr Arbeit
als Arbeitskräfte gab.
Heute ist die Situation eine ganz andere und viele Politiker
aus den verschiedenen Parteifraktionen stellen sich immer häufiger
die Frage, wie das "Bürgergeld" umgesetzt
werden kann und welche Vorteile für unseren Sozialstaat
dadurch entstehen könnten.
Die zunehmende Verknappung der Arbeit wird sich nicht aufhalten
lassen und deshalb wird es immer mehr Menschen geben, für
die es keine Arbeit gibt. Auf der anderen Seite übernehmen
immer mehr Maschinen die Arbeit und leider hat sich noch keine
Maschinensteuer dursetzen können.
Die kommenden Steuergeschenke an die Konzerne werden auch keine
Arbeitsplätze schaffen und eher die Automation und Rationalisierung
von Arbeitsprozessen weiter vorantreiben. Die Politiker, die
im festen Glauben sind, dass Steuergeschenke in Arbeitsplätze
umgesetzt werden, glauben wohl an den Weihnachtsmann!
Also sollten wir Nägel mit Köpfe machen und eine sinnvolles
Bürgergeld "Sozialabsicherung" für
alle Bürger schaffen, denn es geht ja auch um den sozialen
Frieden, der keine 10 Jahre ohne massive Gewaltanwendungen enttäuschter
Bürger, aufrecht erhalten werden kann- siehe die Ausschreitungen
in Frankreich!
Das Bürgergeld würde sofort wichtige, positive Prozesse
einleiten, die es den Unternehmern unmöglich machen würde,
die knappe Arbeit mit niedrigen Löhnen zu entlohnen. Deshalb
ist natürlich das Bürgergeld für Unternehmer ein
rotes Tuch!
Das muss es aber nicht sein, wenn mit dem Bürgergeld wei-
tere entscheidende Veränderungen vorgenommen werden.
Da mit dem Bürgergeld ein Grundbedarf für Rente und
Kran-
kenkasse abgesichert ist, sind die Lohn Nebenkosten auf Null
gefahren. Arbeitsplatzsicherung in dieser Form haben aus-
gedient und wer bei Krankheit ab dem 1. Tag Krankengeld beziehen
möchte, kann sich entsprechend selber versichern.
Arbeitgeber und Arbeitnehmer könnten jetzt ihre Partnerschaft
unter gerechteren Bedingungen ausbauen. Eine Ausbeutung der Lohnabhängigen
ist in der jetzigen dramatischen Form währe nicht mehr möglich
und für Arbeitgeber das Risiko Arbeitsplät-
ze zu schaffen entschärft.
Das Bürgergeld hätte auch den positiven Effekt, dass
von Lohnabhängigen Überstunden nur noch wirklich freiwillig
geleistet werden, da der Druck ganz schnell zu verarmen
keinen Bestand mehr hätte.
Das bringt auf jeden Fall neue Arbeitsplätze und wer nicht
nur Faul sein Leben an sich vorüber ziehen lassen will,
der wird
sich garantiert um Arbeit bemühen. Arbeit ist nicht nur
Geld verdienen und hat einen viel höheren Stellenwert, als
manche Politiker und Arbeitgeber uns weis machen wollen.
Ein Bürgergeld ist also eine gute Idee und der richtige
Weg
in unserer modernen technischen Welt, der knappen "Menschenarbeit"
entgegen zu Treten.
Deshalb
sollte für die nächste Bundestagswahl das Bürgergeld
als schnellste Umsetzung, ein besonders wichtiges Wahlversprechen
von Parteien aufgenom-
men werden.
Es gibt natürlich noch viele positive Gründe für
ein Bürgergeld, die für die notwendige Gerechtigkeit
und Menschenwürde für
alle Bürger endlich sorgen würde.
Menschen, die mangels Bildung kaum eine erfüllende Arbeit
heute finden, haben die Möglichkeit mit weniger finanziellem
Druck, sich weiter zu Bilden. Die Angebote müssen natürlich
entsprechend ausgebaut werden.
Gerade im Dienstleistungsbereich gibt es noch jede Menge Potenzial
Nischen zu besetzen und sollte im höchsten Maße gefördert
werden.
Hier sind die verschiedenen Verbände, wie Handwerkskam-
mern, Industrie- u. Handelskammern, Berufsgenossenschaften, Krankenkasse
und Rentenanstalten ein nicht zu überwindende Hemmschuh
für Neueinsteiger bei Selbstständigkeit. Das war mit
ein Grund, warum die meisten ICH-AG´s gescheitert sind.
Geben wir endlich allen Menschen, die ihr Leben mit ARBEIT
sinnvoll gestalten wollen, die aber kein Grundkapital besitzen
und sich wirklich von ganz Unten nach Oben emporarbeiten möchten,
eine reelle Möglichkeit, dieses Ziel zu erreichen.
Hier währe auch Kapital vom Staat ohne Zinsen für die
Auf-
nahme einer Selbstständikeit von großer Bedeutung.
Denn kein Bürgergeld, so hoch es auch währe, kann für
dauerhafte Anerkennung und Selbstverwirklichung des ein-
zelnen sorgen und führt oft zu selbstzerstörerischen
Depressionen ohne Ausweg.
Die Höhe des machbaren Bürgergeldes von 800,- EUR in
Deutschland würde auch kein ausgefülltes Leben garantieren
und hat was mit bescheidenem Überleben zu tun und
bedarf keiner weiteren Diskussionen.
Stellen wir nur den Menschen, die beruflich finanziell mittel-
mäßig abgesichert sind, netto 3000.- EUR pro Monat
verdienen die Frage, ob sie mit 800.- EUR im Monat zu Recht kämen
und alle würden das für unmöglich halten.
Der Personenkreis mit 10 000.- Monatseinkommen und mehr währe
schon die Frage eher Utopie und absolut unmöglich der Vorstellungskraft.
Derzeitig wird die Würde des Menschen durch zunehmend gezielte
Ausbeutung oft auf Null gefahren und kann nicht hingenommen werden.
Wenn also Arbeit immer knapper wird und die Menschen, die schon
zu Kindzeiten ausgegrenzt werden, keine ausreichende Bildung
sich aneignen können und was immer wichtiger wird, keine
Beziehungen auf dem Arbeitsmarkt aufbauen können,
die ewigen Verlierer sein sollen, ist dieser Zustand nur als
Menschenverachtend einzustufen und muss mit allen Mitteln bekämpft
werden.
Im nächten Bericht werde ich für Arbeitslose Hartz
IV Opfer praktische Möglichkeiten unterbreiten, die derzeit
Auswege
aus der Trostlosigkeit aufzeigen sollen.
Hier muss viel Phantasie aufgebracht werden und die Geset-
zeslücken gnadenlos ausgenützt werden.
Zum Thema
Bürgergeld habe ich wieder jede Menge Infos als Links zusammengestellt,
damit die Frage ob das Bürgergeld möglich währe,
transparenter wird.
http://de.wikipedia.org/wiki/B%C3%BCrgergeld
http://www.heise.de/tp/r4/artikel/24/24951/1.html
http://www.d-althaus.de/index.php?id=52
http://www.pro-buergergeld.de/
http://www.fdp-bundesverband.de/webcom/show
http://www.bild.t-online.de
http://www.buergergeldportal.de/
http://www.archiv-grundeinkommen.de/
http://www.albanknecht.de/
http://www.stern.de/wirtschaft
http://www.uni-ulm.de
http://www.uni-ulm.de/~hpelzer/BG/Text/Titel.html
http://www.foerderland.de/1107.0.html
http://www.welt.de/politik
http://www.bild.t-online.de/BTO
http://www.diehallos.de/index.php?page=informationenzu
http://www.morgenpost.de
http://www.nachdenkseiten.de/?p=2258
http://www.presseportal.de/story.htx?nr=972103
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