HOME

 

Den Arbeitslosen mit konkreten Ideen helfen
von Edward Grossmann

Seit vielen Jahren sind in Deutschland viele Millionen Menschen ohne Arbeit. Darunter natürlich immer mehr Langzeitarbeitslose und Menschen die noch nie Arbeit hatten.

Es kursiert seit den 60.ger Jahren die Idee vom Bürgergeld,
dass jeder Bürger erhält. Diese Idee war vor über 40 Jahren eher absurd, da in Deutschland nach dem 2. Weltkrieg das Land wieder aufgebaut werden musste und es mehr Arbeit
als Arbeitskräfte gab.


Heute ist die Situation eine ganz andere und viele Politiker aus den verschiedenen Parteifraktionen stellen sich immer häufiger die Frage, wie das "Bürgergeld" umgesetzt werden kann und welche Vorteile für unseren Sozialstaat dadurch entstehen könnten.

Die zunehmende Verknappung der Arbeit wird sich nicht aufhalten lassen und deshalb wird es immer mehr Menschen geben, für die es keine Arbeit gibt. Auf der anderen Seite übernehmen immer mehr Maschinen die Arbeit und leider hat sich noch keine Maschinensteuer dursetzen können.

Die kommenden Steuergeschenke an die Konzerne werden auch keine Arbeitsplätze schaffen und eher die Automation und Rationalisierung von Arbeitsprozessen weiter vorantreiben. Die Politiker, die im festen Glauben sind, dass Steuergeschenke in Arbeitsplätze umgesetzt werden, glauben wohl an den Weihnachtsmann!

Also sollten wir Nägel mit Köpfe machen und eine sinnvolles Bürgergeld "Sozialabsicherung" für alle Bürger schaffen, denn es geht ja auch um den sozialen Frieden, der keine 10 Jahre ohne massive Gewaltanwendungen enttäuschter Bürger, aufrecht erhalten werden kann- siehe die Ausschreitungen in Frankreich!

Das Bürgergeld würde sofort wichtige, positive Prozesse einleiten, die es den Unternehmern unmöglich machen würde, die knappe Arbeit mit niedrigen Löhnen zu entlohnen. Deshalb ist natürlich das Bürgergeld für Unternehmer ein rotes Tuch!
Das muss es aber nicht sein, wenn mit dem Bürgergeld wei-
tere entscheidende Veränderungen vorgenommen werden.

Da mit dem Bürgergeld ein Grundbedarf für Rente und Kran-
kenkasse abgesichert ist, sind die Lohn Nebenkosten auf Null gefahren. Arbeitsplatzsicherung in dieser Form haben aus-
gedient und wer bei Krankheit ab dem 1. Tag Krankengeld beziehen möchte, kann sich entsprechend selber versichern.

Arbeitgeber und Arbeitnehmer könnten jetzt ihre Partnerschaft unter gerechteren Bedingungen ausbauen. Eine Ausbeutung der Lohnabhängigen ist in der jetzigen dramatischen Form währe nicht mehr möglich und für Arbeitgeber das Risiko Arbeitsplät-
ze zu schaffen entschärft.

Das Bürgergeld hätte auch den positiven Effekt, dass von Lohnabhängigen Überstunden nur noch wirklich freiwillig geleistet werden, da der Druck ganz schnell zu verarmen
keinen Bestand mehr hätte.

Das bringt auf jeden Fall neue Arbeitsplätze und wer nicht nur Faul sein Leben an sich vorüber ziehen lassen will, der wird
sich garantiert um Arbeit bemühen. Arbeit ist nicht nur Geld verdienen und hat einen viel höheren Stellenwert, als manche Politiker und Arbeitgeber uns weis machen wollen.

Ein Bürgergeld ist also eine gute Idee und der richtige Weg
in unserer modernen technischen Welt, der knappen "Menschenarbeit" entgegen zu Treten.

Deshalb sollte für die nächste Bundestagswahl das Bürgergeld als schnellste Umsetzung, ein besonders wichtiges Wahlversprechen von Parteien aufgenom-
men werden.


Es gibt natürlich noch viele positive Gründe für ein Bürgergeld, die für die notwendige Gerechtigkeit und Menschenwürde für
alle Bürger endlich sorgen würde.

Menschen, die mangels Bildung kaum eine erfüllende Arbeit heute finden, haben die Möglichkeit mit weniger finanziellem Druck, sich weiter zu Bilden. Die Angebote müssen natürlich entsprechend ausgebaut werden.

Gerade im Dienstleistungsbereich gibt es noch jede Menge Potenzial Nischen zu besetzen und sollte im höchsten Maße gefördert werden.

Hier sind die verschiedenen Verbände, wie Handwerkskam-
mern, Industrie- u. Handelskammern, Berufsgenossenschaften, Krankenkasse und Rentenanstalten ein nicht zu überwindende Hemmschuh für Neueinsteiger bei Selbstständigkeit. Das war mit ein Grund, warum die meisten ICH-AG´s gescheitert sind.

Geben wir endlich allen Menschen, die ihr Leben mit ARBEIT sinnvoll gestalten wollen, die aber kein Grundkapital besitzen und sich wirklich von ganz Unten nach Oben emporarbeiten möchten, eine reelle Möglichkeit, dieses Ziel zu erreichen.

Hier währe auch Kapital vom Staat ohne Zinsen für die Auf-
nahme einer Selbstständikeit von großer Bedeutung.

Denn kein Bürgergeld, so hoch es auch währe, kann für dauerhafte Anerkennung und Selbstverwirklichung des ein-
zelnen sorgen und führt oft zu selbstzerstörerischen Depressionen ohne Ausweg.

Die Höhe des machbaren Bürgergeldes von 800,- EUR in Deutschland würde auch kein ausgefülltes Leben garantieren und hat was mit bescheidenem Überleben zu tun und
bedarf keiner weiteren Diskussionen.

Stellen wir nur den Menschen, die beruflich finanziell mittel-
mäßig abgesichert sind, netto 3000.- EUR pro Monat verdienen die Frage, ob sie mit 800.- EUR im Monat zu Recht kämen und alle würden das für unmöglich halten.

Der Personenkreis mit 10 000.- Monatseinkommen und mehr währe schon die Frage eher Utopie und absolut unmöglich der Vorstellungskraft.

Derzeitig wird die Würde des Menschen durch zunehmend gezielte Ausbeutung oft auf Null gefahren und kann nicht hingenommen werden.

Wenn also Arbeit immer knapper wird und die Menschen, die schon zu Kindzeiten ausgegrenzt werden, keine ausreichende Bildung sich aneignen können und was immer wichtiger wird, keine Beziehungen auf dem Arbeitsmarkt aufbauen können, die ewigen Verlierer sein sollen, ist dieser Zustand nur als Menschenverachtend einzustufen und muss mit allen Mitteln bekämpft werden.

Im nächten Bericht werde ich für Arbeitslose Hartz IV Opfer praktische Möglichkeiten unterbreiten, die derzeit Auswege
aus der Trostlosigkeit aufzeigen sollen.

Hier muss viel Phantasie aufgebracht werden und die Geset-
zeslücken gnadenlos ausgenützt werden.

Zum Thema Bürgergeld habe ich wieder jede Menge Infos als Links zusammengestellt, damit die Frage ob das Bürgergeld möglich währe, transparenter wird.

http://de.wikipedia.org/wiki/B%C3%BCrgergeld

http://www.heise.de/tp/r4/artikel/24/24951/1.html

http://www.d-althaus.de/index.php?id=52

http://www.pro-buergergeld.de/

http://www.fdp-bundesverband.de/webcom/show

http://www.bild.t-online.de

http://www.buergergeldportal.de/

http://www.archiv-grundeinkommen.de/

http://www.albanknecht.de/

http://www.stern.de/wirtschaft

http://www.uni-ulm.de

http://www.uni-ulm.de/~hpelzer/BG/Text/Titel.html

http://www.foerderland.de/1107.0.html

http://www.welt.de/politik

http://www.bild.t-online.de/BTO

http://www.diehallos.de/index.php?page=informationenzu

http://www.morgenpost.de

http://www.nachdenkseiten.de/?p=2258

http://www.presseportal.de/story.htx?nr=972103


_

BÜRGERGELD FÜR ALLE

STARTSEITE HOME LINKS