Hallo Dieter!
Habe gerade Deine E-Mail und
den Bericht in Deiner HP
www.denkfabrik-info.de
"KINDERFOLTERUNGEN IN ISRAELISCHEN GEFÄNGNISSEN"
gelesen.
Nun in jedem Land gibt es Verbrecher und Schurken, nicht gerade
selten gerade bei Regierungsbeamte, die eigentlich
zum Wohle des Volkes gewählt werden.
Da macht Israel keine Ausnahme, nur darf man das ja nicht öffentlich
sagen und anprangern.
Dein Bericht ist sehr mutig, wenn man bedenkt, wie schnell auch
Wahrheiten, einen zum Judenhasser degradieren.
Ich bin übrigens ganz Deiner Meinung und gehe auch davon
aus, dass der größte Teil der Palästinenser und
Juden lieber friedfertig nebeneinander Leben möchten, wenn
da nicht die Politik, Profitgewinnler und fanatische Gläubige
mit allen Mit-
teln den Hass schüren und jeden Friedensansatz seit Jahr-
zehnten zunichte machen.
Mich würde in diesem Zusammenhang ein Experiment inte-
ressieren, wenn 100 jüdische und 100 Palästinenserfamilien
abgeschirmt 20 Jahre ihre Kinder miteinander groß zieht
und diesen Kindern kein Hass- und Feindbild ausätzt. Leider
ken-
nen die jungen Menschen in beiden Lagern keinen Frieden
und selbst die 50. Jährigen kennen nur Krieg und Feindschaft.
Doch auch
in den Kirchen gibt es keinen Frieden unter den verschiedenen
Glaubensrichtungen und gerade macht mal wieder die katholische
Kirche darauf aufmerksam, dass ir-
gend so ein "Stück Papier" darauf hinweist, dass
die katho-
lische Kirche die Nr. 1 ist und bleibt.
Meine Bemühungen, von der K.K. zu erfahren, ob immer noch
weltweit es zu Waffen und Soldatensegnungen kommt, wird bis jetzt
weder mit ja noch nein beantwortet. Ich werde aber nicht locker
lassen und mich um eine befriedigende Antwort weiterhin bemühen.
Ich freue mich, dass es noch Menschen wie Dich gibt, die die
Hoffnung nicht aufgeben für ein besseres Miteinander. Die
mit ihrem Arbeits- und Mut Einsatz für die notwendige Aufklärung
sorgen, damit der Weg endlich für einen Weltfrieden eingeleitet
werden kann. Auch wenn die Schritte sehr klein sind, ist es
besser, als nichts zu Tun und mutlos alles hinzunehmen.
Kinder, die nur den Hass kennenlernen haben es besonders schwer,
auch mit zunehmenden Alter und Wissen um die Dinge, ihre Einstellung
zu Hass gänzlich abzubauen.
Ich wünsche Dir noch einen friedlichen Sonntag und sende
Dir liebe Grüße aus der Mensch trau Dich Zentrale.
Eddi
Ich habe
Deinen Bericht hier im Anhang auf meine Seite "HEUTE/AKTUELL"
gesetzt, damit so viele Leser wie möglich auch an unpopuläre
Informationen kommen, wenn die Medien sowas tunlichst vermeiden
(MÜSSEN)!
KINDERFOLTERUNGEN IN ISRAELISCHEN
GEFÄNGNISSEN
(28. Juli 2007)
Vorwort von Dieter Krogmann
Liebe Leserinnen und Leser,
mit hysterisch anmutenden Kommentaren
reagieren die zahlreichen "Institute für den Weltfrieden"
oder ähnlichen Bezeichnungen, finanziert von einer Hochfinanz,
die sich der jüdischen Gemeinschaft zugehörig wähnt,
auf israelkritische Berichte. Jede Presseveröffentlichung
wird hier Wort für Wort geprüft, ob nicht eine kritische
Auseinandersetzung mit den derzeitigen Machteliten in Israel
zu finden ist.
Viele Kommentare muten fast lächerlich
an. Die Schlussfolgerungen dieser weltweiten "Arbeit"
mündet immer in dem Vorwurf eines international ansteigenden
Antisemitismus, der aber letztlich eher ein "Antizionismus"
gegen extreme, politisch rückwärts gewandte Zionisten
in seinem heutigen politischen Erscheinungsbild ist. Da ist es
doch für solche extremen Gruppen politisch sehr vorteilhaft,
hieraus einen weltweiten Antisemitismus zu kreieren.
Israel tyrannisiert nun seit
Jahrzehnten das palästinensische Volk in jeder erdenklichen
Form des Schreckens und dies auf Jahrhunderte altem Land der
Palästinenser, auf dem zionistische Gruppen Ende des II.
Weltkrieges den Staat Israel ausgerufen haben.
Israel verlangt seit Jahrzehnten
von den Palästinensern die Anerkennung als Staat auf palästinensischen
Land, verweigert dem palästinensischen Volk aber jegliche
Anerkennung. Eine Taktik, an der die westliche Welt bereits so
gewöhnt ist, dass diese ungeheuerliche Ungerechtigkeit vollkommen
ignoriert wird.
Hiermit provoziert die israelische
Politelite Gewalt von palästinensischer Seite, was dann
wiederum ein Grund liefert, den Druck auf das palästinensische
Volk immer weiter zu erhöhen, mit dem "Erfolg",
dass die Weltpresse kaum noch die menschenverachtende Haltung
der israelischen Führung wahrnimmt. Und dies geht nun schon
seit mehr als 4 Jahrzehnten so. Und hierunter leidet nicht nur
das palästinensische Volk, sondern auch die israelische
Bevölkerung, die immer wieder von den Verzweiflungstaten
palästinensischer Selbstmordtäter betroffen ist.
Hass wird vorsätzlich geschürt,
um politische Ziele zu erreichen!
Lesen Sie nachfolgenden Bericht
von "Saed Banoura ".
Herzliche Grüsse
Ihr
Dieter Krogmann
Palästinensische Kinder
werden in israelischen Gefängnissen misshandelt und gefoltert
Saed Banoura - IMENC & Agencies
Ein Bericht, der von DCI (Defence
for Children International) herausgegeben wurde, und mit "Kinder
hinter Gittern" überschrieben war, stellt fest, dass
während 2006 und der ersten Hälfte von 2007 der größte
Teil der vom israelischen Militär verhafteten Kinder im
Gefängnis waren.
Nur 3-5% der entführten
Jugendlichen kommen gegen Kaution frei.
DCI stellt auch fest, dass über
99% der sich als schuldig bekannten und verurteilten Kinder und
der winzigen Minorität, die sich nicht schuldig bekannte,
aber schließlich doch für schuldig befunden wurden
verurteilt wurden.
Die Menschenrechtsorganisation
nimmt Bezug auf den Artikel der Universalen Erklärung der
Menschenrechte, der hervorhebt, dass Angeklagte das Recht haben,
als Unschuldige zu gelten, bis das Gegenteil bewiesen wird.
DCI sagt, dass die Kinder erst
nach langen Perioden von Verhören sich zu dem bekannt haben,
weswegen sie angeklagt worden waren. Diese Verhöre fanden
vor ihrem Erscheinen vor dem Gericht statt.
Der Bericht schließt persönliche
Zeugnisse von Kindern ein, die physischer und sexueller Misshandlung
durch das israelische Militär ausgesetzt waren und während
langer Perioden des Verhörs auch brutaler Behandlung. Nach
dem Verhörprozess wurde den Kindern gesagt, sie sollten
ein Papier unterzeichnen, obwohl sie nicht wussten, was sie unterzeichneten.
Stresshaltungen
Ein Kind, Rashed Radwa, erinnert
sich daran, geschlagen worden zu sein, während ihm die Augen
verbunden waren. Dann wurde er bei kaltem Wetter 10 Stunden lang
in eine Stresshaltung gezwungen. Dann wurde er aufgefordert,
ein Papier mit hebräischem Text zu unterschreiben. Als er
sich weigerte, schlug ihm der Verhörende den Kopf auf den
Tisch.
Der Bericht stellt auch fest,
dass "die israelische Polizei, die israelische Armee und
der israelische Geheimdienst die Verhaftungen und Verhöre
der palästinensischen Kinder auf einer täglichen Basis
durchführten. Die Verhaftungen und folgenden Verhöre
in Verhaftungszentren geschehen isoliert ohne irgendwelche durchschaubare
Regeln, Verfahren oder Gesetzen, was dem isr. militärischen
Personal während dieser Phase freie Hand gibt."
Die israelische Militärorder
378 besagt, dass ein palästinensisches Kind von einem gewöhnlichen
israelischen Soldaten von niedrigem Rang oder Polizeioffizier
96 Stunden festgehalten werden kann. Danach kann ein Kind für
das Verhör 8 Tage festgehalten werden . Die Zeit der Verhaftung
kann von einem Militärrichter auf 90 Tage ausgedehnt werden
und danach von einem Richter eines Berufungsgerichts auf weitere
3 Monate.
Folter
DCI stellte fest, dass "ein
zentraler Aspekt der Verhörphase die Anwendung von besonderen
Arten von Folter und übler Behandlung ist. Aussagen gegenüber
DCI von pal. Kindern, die in isr. Gefängnissen gehalten
wurden, illustrieren die verschiedenen Typen der angewandten
Methoden." Der Bericht erinnert an Artikel in der Universalen
Erklärung der Menschenrechte, nach denen niemand Folter
unterworfen werden darf.
Der 16Jährige Assem Lufti
Abdel Khalil erzählt von seiner Erfahrung mit Folter durch
isr. Soldaten. Er war geschlagen und bei Regen draußen
in eine Stressposition gebracht worden. Er verbrachte 40 Tage
in einem Verhörzentrum .
Ein 15Jähriger sagte, er
sei sexuell missbraucht und wiederholt auf sensible Körperteile
geschlagen worden.
DCI sagt, die gesamte Auswirkung
sei das Schwinden und die tatsächliche Verringerung der
Rechte eines palästinensischen Angeklagten während
der Haft und der Verhörphase. Ein palästinensisches
Kind in Haft und während des Verhörs hat kein Recht
auf Ruhe, kein Recht zu unmittelbarem und freien Zugang zu einem
Anwalt; während der Haft und des Verhörs kein Recht
auf Beratung seiner Rechte; es hat das Recht nicht angegriffen,
misshandelt oder gefoltert zu werden, das Recht auf Kontakt zu
Familienmitgliedern oder einer Unterstützerperson und das
Recht als zunächst unschuldig akzeptiert zu werden.
http://www.imemc.org/article/49612
dt. Ellen Rohlfs