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AKTUELL 2006

 
KINDERFOLTERUNGEN IN ISRAELISCHEN GEFÄNGNISSEN


Hallo Dieter!

Habe gerade Deine E-Mail und den Bericht in Deiner HP

www.denkfabrik-info.de

"KINDERFOLTERUNGEN IN ISRAELISCHEN GEFÄNGNISSEN"
gelesen.

Nun in jedem Land gibt es Verbrecher und Schurken, nicht gerade selten gerade bei Regierungsbeamte, die eigentlich
zum Wohle des Volkes gewählt werden.

Da macht Israel keine Ausnahme, nur darf man das ja nicht öffentlich sagen und anprangern.

Dein Bericht ist sehr mutig, wenn man bedenkt, wie schnell auch Wahrheiten, einen zum Judenhasser degradieren.

Ich bin übrigens ganz Deiner Meinung und gehe auch davon aus, dass der größte Teil der Palästinenser und Juden lieber friedfertig nebeneinander Leben möchten, wenn da nicht die Politik, Profitgewinnler und fanatische Gläubige mit allen Mit-
teln den Hass schüren und jeden Friedensansatz seit Jahr-
zehnten zunichte machen.

Mich würde in diesem Zusammenhang ein Experiment inte-
ressieren, wenn 100 jüdische und 100 Palästinenserfamilien abgeschirmt 20 Jahre ihre Kinder miteinander groß zieht und diesen Kindern kein Hass- und Feindbild ausätzt. Leider ken-
nen die jungen Menschen in beiden Lagern keinen Frieden
und selbst die 50. Jährigen kennen nur Krieg und Feindschaft.

Doch auch in den Kirchen gibt es keinen Frieden unter den verschiedenen Glaubensrichtungen und gerade macht mal wieder die katholische Kirche darauf aufmerksam, dass ir-
gend so ein "Stück Papier" darauf hinweist, dass die katho-
lische Kirche die Nr. 1 ist und bleibt.


Meine Bemühungen, von der K.K. zu erfahren, ob immer noch weltweit es zu Waffen und Soldatensegnungen kommt, wird bis jetzt weder mit ja noch nein beantwortet. Ich werde aber nicht locker lassen und mich um eine befriedigende Antwort weiterhin bemühen.

Ich freue mich, dass es noch Menschen wie Dich gibt, die die Hoffnung nicht aufgeben für ein besseres Miteinander. Die mit ihrem Arbeits- und Mut Einsatz für die notwendige Aufklärung sorgen, damit der Weg endlich für einen Weltfrieden eingeleitet werden kann. Auch wenn die Schritte sehr klein sind, ist es
besser, als nichts zu Tun und mutlos alles hinzunehmen.

Kinder, die nur den Hass kennenlernen haben es besonders schwer, auch mit zunehmenden Alter und Wissen um die Dinge, ihre Einstellung zu Hass gänzlich abzubauen.

Ich wünsche Dir noch einen friedlichen Sonntag und sende
Dir liebe Grüße aus der Mensch trau Dich Zentrale.

Eddi

Ich habe Deinen Bericht hier im Anhang auf meine Seite "HEUTE/AKTUELL" gesetzt, damit so viele Leser wie möglich auch an unpopuläre Informationen kommen, wenn die Medien sowas tunlichst vermeiden (MÜSSEN)!

 

 

KINDERFOLTERUNGEN IN ISRAELISCHEN GEFÄNGNISSEN
(28. Juli 2007)

Vorwort von Dieter Krogmann

Liebe Leserinnen und Leser,

mit hysterisch anmutenden Kommentaren reagieren die zahlreichen "Institute für den Weltfrieden" oder ähnlichen Bezeichnungen, finanziert von einer Hochfinanz, die sich der jüdischen Gemeinschaft zugehörig wähnt, auf israelkritische Berichte. Jede Presseveröffentlichung wird hier Wort für Wort geprüft, ob nicht eine kritische Auseinandersetzung mit den derzeitigen Machteliten in Israel zu finden ist.

Viele Kommentare muten fast lächerlich an. Die Schlussfolgerungen dieser weltweiten "Arbeit" mündet immer in dem Vorwurf eines international ansteigenden Antisemitismus, der aber letztlich eher ein "Antizionismus" gegen extreme, politisch rückwärts gewandte Zionisten in seinem heutigen politischen Erscheinungsbild ist. Da ist es doch für solche extremen Gruppen politisch sehr vorteilhaft, hieraus einen weltweiten Antisemitismus zu kreieren.

Israel tyrannisiert nun seit Jahrzehnten das palästinensische Volk in jeder erdenklichen Form des Schreckens und dies auf Jahrhunderte altem Land der Palästinenser, auf dem zionistische Gruppen Ende des II. Weltkrieges den Staat Israel ausgerufen haben.

Israel verlangt seit Jahrzehnten von den Palästinensern die Anerkennung als Staat auf palästinensischen Land, verweigert dem palästinensischen Volk aber jegliche Anerkennung. Eine Taktik, an der die westliche Welt bereits so gewöhnt ist, dass diese ungeheuerliche Ungerechtigkeit vollkommen ignoriert wird.

Hiermit provoziert die israelische Politelite Gewalt von palästinensischer Seite, was dann wiederum ein Grund liefert, den Druck auf das palästinensische Volk immer weiter zu erhöhen, mit dem "Erfolg", dass die Weltpresse kaum noch die menschenverachtende Haltung der israelischen Führung wahrnimmt. Und dies geht nun schon seit mehr als 4 Jahrzehnten so. Und hierunter leidet nicht nur das palästinensische Volk, sondern auch die israelische Bevölkerung, die immer wieder von den Verzweiflungstaten palästinensischer Selbstmordtäter betroffen ist.

Hass wird vorsätzlich geschürt, um politische Ziele zu erreichen!

Lesen Sie nachfolgenden Bericht von "Saed Banoura ".

Herzliche Grüsse

Ihr

Dieter Krogmann

Palästinensische Kinder werden in israelischen Gefängnissen misshandelt und gefoltert

Saed Banoura - IMENC & Agencies

Ein Bericht, der von DCI (Defence for Children International) herausgegeben wurde, und mit "Kinder hinter Gittern" überschrieben war, stellt fest, dass während 2006 und der ersten Hälfte von 2007 der größte Teil der vom israelischen Militär verhafteten Kinder im Gefängnis waren.

Nur 3-5% der entführten Jugendlichen kommen gegen Kaution frei.

DCI stellt auch fest, dass über 99% der sich als schuldig bekannten und verurteilten Kinder und der winzigen Minorität, die sich nicht schuldig bekannte, aber schließlich doch für schuldig befunden wurden verurteilt wurden.

Die Menschenrechtsorganisation nimmt Bezug auf den Artikel der Universalen Erklärung der Menschenrechte, der hervorhebt, dass Angeklagte das Recht haben, als Unschuldige zu gelten, bis das Gegenteil bewiesen wird.

DCI sagt, dass die Kinder erst nach langen Perioden von Verhören sich zu dem bekannt haben, weswegen sie angeklagt worden waren. Diese Verhöre fanden vor ihrem Erscheinen vor dem Gericht statt.

Der Bericht schließt persönliche Zeugnisse von Kindern ein, die physischer und sexueller Misshandlung durch das israelische Militär ausgesetzt waren und während langer Perioden des Verhörs auch brutaler Behandlung. Nach dem Verhörprozess wurde den Kindern gesagt, sie sollten ein Papier unterzeichnen, obwohl sie nicht wussten, was sie unterzeichneten.

Stresshaltungen

Ein Kind, Rashed Radwa, erinnert sich daran, geschlagen worden zu sein, während ihm die Augen verbunden waren. Dann wurde er bei kaltem Wetter 10 Stunden lang in eine Stresshaltung gezwungen. Dann wurde er aufgefordert, ein Papier mit hebräischem Text zu unterschreiben. Als er sich weigerte, schlug ihm der Verhörende den Kopf auf den Tisch.

 

 

Der Bericht stellt auch fest, dass "die israelische Polizei, die israelische Armee und der israelische Geheimdienst die Verhaftungen und Verhöre der palästinensischen Kinder auf einer täglichen Basis durchführten. Die Verhaftungen und folgenden Verhöre in Verhaftungszentren geschehen isoliert ohne irgendwelche durchschaubare Regeln, Verfahren oder Gesetzen, was dem isr. militärischen Personal während dieser Phase freie Hand gibt."

Die israelische Militärorder 378 besagt, dass ein palästinensisches Kind von einem gewöhnlichen israelischen Soldaten von niedrigem Rang oder Polizeioffizier 96 Stunden festgehalten werden kann. Danach kann ein Kind für das Verhör 8 Tage festgehalten werden . Die Zeit der Verhaftung kann von einem Militärrichter auf 90 Tage ausgedehnt werden und danach von einem Richter eines Berufungsgerichts auf weitere 3 Monate.

Folter

DCI stellte fest, dass "ein zentraler Aspekt der Verhörphase die Anwendung von besonderen Arten von Folter und übler Behandlung ist. Aussagen gegenüber DCI von pal. Kindern, die in isr. Gefängnissen gehalten wurden, illustrieren die verschiedenen Typen der angewandten Methoden." Der Bericht erinnert an Artikel in der Universalen Erklärung der Menschenrechte, nach denen niemand Folter unterworfen werden darf.

Der 16Jährige Assem Lufti Abdel Khalil erzählt von seiner Erfahrung mit Folter durch isr. Soldaten. Er war geschlagen und bei Regen draußen in eine Stressposition gebracht worden. Er verbrachte 40 Tage in einem Verhörzentrum .

Ein 15Jähriger sagte, er sei sexuell missbraucht und wiederholt auf sensible Körperteile geschlagen worden.

DCI sagt, die gesamte Auswirkung sei das Schwinden und die tatsächliche Verringerung der Rechte eines palästinensischen Angeklagten während der Haft und der Verhörphase. Ein palästinensisches Kind in Haft und während des Verhörs hat kein Recht auf Ruhe, kein Recht zu unmittelbarem und freien Zugang zu einem Anwalt; während der Haft und des Verhörs kein Recht auf Beratung seiner Rechte; es hat das Recht nicht angegriffen, misshandelt oder gefoltert zu werden, das Recht auf Kontakt zu Familienmitgliedern oder einer Unterstützerperson und das Recht als zunächst unschuldig akzeptiert zu werden.

http://www.imemc.org/article/49612

dt. Ellen Rohlfs


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