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AKTUELL 2006

 
Gewinnmaximierung = Ausbeutung


von Edward Grossmann

Heute in den Nachrichten: Bei Märklin werden Arbeitsplätze vernichtet und der Grund dafür ist ein unersetzliches Verlangen nach noch mehr Gewinnabschöpfung.

Eigentlich ist das Ausbeutung Pur, aber hier wird das Wort Ausbeutung gegen Gewinnmaximierung ausgetauscht. Gewinnmaximierung klingt wesentlich positiver, ist und bleibt aber Ausbeutung.

Es vergeht kaum ein Tag, an dem nicht irgend eine Firma we-
gen "Gewinnmaximierung" AUSBEUTUNG sich von Arbeit-
nehmern trennt. Wie lange wird das noch geduldet, dass Profitgewinnler sich an der Arbeit anderer ungeniert und überproportional bereichern können.

Ein weiteres Steuergeschenk, natürlich nur an die großen Firmen in diesem Land, zeigt wo es in den nächsten Jah-
ren langgehen soll.

Das können wir Bürger nicht einfach nur hinnehmen und Proteste auf den Straßen reichen nicht mehr aus. Es muss effizienter mit gezielten Maßnahmen die fortschreitende Ausbeutung verhindert werden.

Doch mit welchen Maßnahmen können die Bürger sich mas-
siv wehren und den zunehmenden Stellenabbau stoppen?
Wenn von den Großunternehmern und von den Politikern kei-
ne Wende zu erwarten ist, bleibt leider nur noch der Gene-
ralstreik als letztes Mittel den Bürgern übrig.

Erst wenn die Wirtschaft, wenn die Großaktionäre bei einem Generalstreik große Verluste verzeichnen, wenn die Politiker
zur Einsicht kommen, besteht die Möglichkeit einer positiven Wende. Doch solange die Bürger keine entscheidenden Maßnahmen ergreifen, wird die globale Ausbeutung "Gewinnmaximierung" zu immer größeren Wertabschöp-
fungen führen.

Es muss sehr bald ein Gesetz verabschiedet werden, das Ausbeutung im großen Stil per Strafe verbietet. Gewinne zu erzielen mit NICHTSTUN müssen drastisch eingeschränkt werden und für Provitgewinnler an Attraktivität uninteressant werden.

Wer sein mit NICHTSTUN erbeutetes Vermögen in weitere Ausbeutergeschäfte steckt, muss per Gesetz zur empfindli-
chen Strafen verurteilt werden können.

Menschen mit hohem Vermögen, das sie in ihrem Leben kaum verleben können, sollen ihr nicht benötigtes Geld für sinnvolle Projekte einsetzen, damit sich die Lebensbedingungen Welt-
weit verbessern.

Hier gibt es natürlich schon einige verantwortungsbewusste Menschen, die ihr Vermögen zum Einsatz bringen. Leider
sind es nur wenige, die nicht nur permanent an ihren eige-
nen Vorteil denken.

Ohne politische Regelung und Gegendruck werden sich an diesen Ausbeutermethoden kaum etwas ändern und die
Schere zwischen Arm und Reich wird immer größer.

Leider fehlt den Politikern der Mut, sich um die Mehrheit der Menschen, die sie auch gewählt hat, entsprechend einzu-
setzen. Schon bei einer Gesetzgebung für einen Mindest-
lohn, der für das teure Leben in Deutschland gebraucht wird, kommen die Politiker zu keiner Entscheidung. Sie haben
Angst und lassen sich von den Arbeitgebern erpressen, an-
ders kann man es nicht sehen.

Es muss also gehandelt werden, damit die Menschen in Deutschland nicht den Lebensmut verlieren und nicht immer mehr Menschen wegen Ängste den Arbeitsplatz zu verlieren, zunehmend psychisch erkranken.

Bauen wir endlich eine große Brücke der Solidarität, vereinigen wir uns und verweigern uns der unerträg-
lichen Ausbeutung mit dem neuen Namen:

"Gewinnmaximierung"!

Und wie immer am Ende eine Reihe von Links zu dem
Thema: Gewinnmaximierung - Ausbeutung!

ACHTUNG! Wer die Links anklickt, kommt mit dem "Pfeil zurück"
wieder auf diese Seite!

http://de.wikipedia.org/wiki/Gewinnmaximierung

http://www.wildbits.de/2007/03/13/ich-nenne-es-ausbeutung/

http://www.kreuzberger-tauschring.de/36.0.html

http://37sechsblog.de/?p=1350

http://www.denkfabrik-info.de/

http://www.labournet.de/diskussion

http://www.saar-echo.de/de/art.php?a=21411

http://redside.antifa.net/cms/rl/betrsoz/aufruf.html

http://www.uni-weimar.de/medien

http://n2000.wordpress.com/tag/kapitalismus/ausbeutung/

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