Heute möchte ich auf einen "Querdenker" aufmerksam
ma-
chen, der für meine Einschätzung einen ausgezeichneten
Beitrag im Internet leistet und mit seinen Berichten jede
Menge Informationen zum Nachdenken liefert.
Hier seine Internet Adresse als Link:
ACHTUNG! Wer die Links anklickt,
kommt mit dem "Pfeil zurück"
wieder auf diese Seite!
http://www.denkfabrik-info.de/
In diesem Zusammenhang möchte ich auch dem Wunsch von Dieter
Krogmann nachkommen und den offenen Brief hier mit einbinden:
Betreff: EJJP Deutschland - Jüdische Stimme für
gerechten Frieden in Nahost: Aufruf an Frau
Dr. Angela Merkel
Wichtigkeit: Hoch
Juedische Stimme für gerechten
Frieden in Nahost EJJP Deutschland
Sonntag, 8. April 2007
Frau Merkel, Zögern Sie
nicht länger!
Erkennen Sie die Regierung der nationalen Einheit von Palästina
an. Sofort !
European Jews for a Just Peace
is a federation consisting of groups from the following countries:
Austria, Belgium, Denmark, France,
Germany, Italy, Netherlands, Sweden, Switzerland, United Kingdom
EU Council of Ministers
President Dr. Angela Merkel
Rue de la Loi 16
1000 BRUXELLES
Bundeskanzleramt
Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel
Willy-Brandt-Straße 1
10557 BERLIN
Offener Brief und dringender
Appell
Zögern Sie nicht länger!
Erkennen Sie die Regierung
der nationalen Einheit von
Palästina an. Sofort
Sehr geehrte Frau Presidentin
und Bundeskanzlerin Dr. Merkel,
wir Juden und Jüdinnen,
die einem gerechten und dauerhaften Frieden zwischen Israel und
Palästina verpflichtet sind, ap-
pellieren an Sie sowie an alle Minister und Parlamentarier in
der Bundesrepublik Deutschland und in Europa:
Die unter Vermittlung von König
Abdullah zwischen den beiden wichtigen Parteien in den besetzten
Gebieten von Palästina erzielte Einigung in Mekka sowie
die, unter äußerst schwierigen
Bedingungen und harten Kompromissen auf allen Seiten am 17. März
d. J. gebildete Regierung eröffnet eine kaum noch für
möglich gehaltene Chance für eine Wiederbelebung des
Frie-
densprozesses mit Israel. Setzen Sie sich für eine rasche
Aufhebung aller ökonomischen, sozialen und politischen Beschränkungen
ein. Die Zeit ist kostbar. Sie darf nicht vertan werden, soll
nicht der Fehler von 2002 wiederholt werden, als Verhandlungen
der Arabischen Liga in Saudi Arabien so weit gediehen waren,
dass im Gegenzug zur Aufhebung der israelischen Besatzung, nicht
nur ein Ende aller Feindse-
ligkeiten zwischen der arabischen Welt und Israel, sondern
überdies die Anerkennung des Staats Israel durch die arabi-
schen Nachbarstaaten möglich gewesen wäre.
Bekanntlich geht der Sieg der
Hamas bei den Wahlen vom 20. Januar 2006 nicht nur auf die Unzufriedenheit
der Bevölkerung mit der Korruption und dem Führungsstil
der vormaligen Regie-
rung zurück. Die Enttäuschung über die leeren
Versprechen Israels aber auch über die internationale Völkergemein-
schaft, die der Militärbesatzung der von Israel im Krieg
vom
5. Juni 1967 eingenommenen Gebiete, ein Ende zu setzen
nicht vermochte, waren mindestens ebenso gewichtig.
Vertrauen beruht auf Gegenseitigkeit.
In der Geschichte der Palästinenser hat sich die Erfahrung
eingeschrieben, dass Israel seine Staatsgrenzen willkürlich
und oft zu Lasten der Palästi-
nenser verschiebt. Die PLO hat als Repräsentantin der Palästi-
nenser Israel in den Grenzen vom 4. Juni 1967 längst anerkannt.
Auch die Hamas-Führung ist diesem Beschluss der PLO verpflichtet,
wenn gleichzeitig zugesichert wird, dass alle verabschiedeten
Resolutionen des UN-Sicherheitsrats bindend zu Israels Grenzen
bindend sind und eine Änderungen der Grenze von 1967 ohne
palästinensische Zustimmung ausgeschlossen ist. Demgegenüber
schafft die Ausgrenzung der mehrheitlich gewählten Regierungspartei
aus dem internationalen Politikdiskurs innerpalästinensische
Span-
nungen und schürt einen Bürgerkrieg.
Der europäische
Ministerrat hätte jetzt noch einmal Gelegenheit, initiativ
zu werden und die EU-Regierungen zur Aufhebung des Boykotts der
Regierung Palästinas und zur Entfaltung eines friedensförderlichen
Dialogs mit allen Regierungsparteien zu bewegen.
European Jews for a Just Peace
P.O. Box 59506 1040 LA Amsterdam
The Netherlands
+31 20 67955850 contact@ejjp.org
http://www.ejjp.org
Juedische Stimme für gerechten
Frieden in Nahost EJJP Deutschland
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