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AKTUELL 2006

 

Die Aktivitäten von Dieter Krogmann


Heute möchte ich auf einen "Querdenker" aufmerksam ma-
chen, der für meine Einschätzung einen ausgezeichneten Beitrag im Internet leistet und mit seinen Berichten jede
Menge Informationen zum Nachdenken liefert.

Hier seine Internet Adresse als Link:

ACHTUNG! Wer die Links anklickt, kommt mit dem "Pfeil zurück"
wieder auf diese Seite!

http://www.denkfabrik-info.de/

In diesem Zusammenhang möchte ich auch dem Wunsch von Dieter Krogmann nachkommen und den offenen Brief hier mit einbinden:


Betreff: EJJP Deutschland - Jüdische Stimme für gerechten Frieden in Nahost: Aufruf an Frau
Dr. Angela Merkel
Wichtigkeit: Hoch

Juedische Stimme für gerechten Frieden in Nahost – EJJP Deutschland
Sonntag, 8. April 2007

Frau Merkel, Zögern Sie nicht länger!
Erkennen Sie die Regierung der nationalen Einheit von Palästina an. Sofort !

European Jews for a Just Peace is a federation consisting of groups from the following countries:

Austria, Belgium, Denmark, France, Germany, Italy, Netherlands, Sweden, Switzerland, United Kingdom

EU Council of Ministers

President Dr. Angela Merkel

Rue de la Loi 16

1000 BRUXELLES

Bundeskanzleramt

Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel

Willy-Brandt-Straße 1

10557 BERLIN

Offener Brief und dringender Appell

Zögern Sie nicht länger!

Erkennen Sie die Regierung der nationalen Einheit von
Palästina an. Sofort

Sehr geehrte Frau Presidentin und Bundeskanzlerin Dr. Merkel,

wir Juden und Jüdinnen, die einem gerechten und dauerhaften Frieden zwischen Israel und Palästina verpflichtet sind, ap-
pellieren an Sie sowie an alle Minister und Parlamentarier in
der Bundesrepublik Deutschland und in Europa:

Die unter Vermittlung von König Abdullah zwischen den beiden wichtigen Parteien in den besetzten Gebieten von Palästina erzielte Einigung in Mekka sowie die, unter äußerst schwierigen
Bedingungen und harten Kompromissen auf allen Seiten am 17. März d. J. gebildete Regierung eröffnet eine kaum noch für möglich gehaltene Chance für eine Wiederbelebung des Frie-
densprozesses mit Israel. Setzen Sie sich für eine rasche Aufhebung aller ökonomischen, sozialen und politischen Beschränkungen ein. Die Zeit ist kostbar. Sie darf nicht vertan werden, soll nicht der Fehler von 2002 wiederholt werden, als Verhandlungen der Arabischen Liga in Saudi Arabien so weit gediehen waren, dass im Gegenzug zur Aufhebung der israelischen Besatzung, nicht nur ein Ende aller Feindse-
ligkeiten zwischen der arabischen Welt und Israel, sondern
überdies die Anerkennung des Staats Israel durch die arabi-
schen Nachbarstaaten möglich gewesen wäre.

Bekanntlich geht der Sieg der Hamas bei den Wahlen vom 20. Januar 2006 nicht nur auf die Unzufriedenheit der Bevölkerung mit der Korruption und dem Führungsstil der vormaligen Regie-
rung zurück. Die Enttäuschung über die leeren Versprechen Israels aber auch über die internationale Völkergemein-
schaft, die der Militärbesatzung der von Israel im Krieg vom
5. Juni 1967 eingenommenen Gebiete, ein Ende zu setzen
nicht vermochte, waren mindestens ebenso gewichtig.

Vertrauen beruht auf Gegenseitigkeit. In der Geschichte der Palästinenser hat sich die Erfahrung eingeschrieben, dass Israel seine Staatsgrenzen willkürlich und oft zu Lasten der Palästi-
nenser verschiebt. Die PLO hat als Repräsentantin der Palästi-
nenser Israel in den Grenzen vom 4. Juni 1967 längst anerkannt. Auch die Hamas-Führung ist diesem Beschluss der PLO verpflichtet, wenn gleichzeitig zugesichert wird, dass alle verabschiedeten Resolutionen des UN-Sicherheitsrats bindend zu Israels Grenzen bindend sind und eine Änderungen der Grenze von 1967 ohne palästinensische Zustimmung ausgeschlossen ist. Demgegenüber schafft die Ausgrenzung der mehrheitlich gewählten Regierungspartei aus dem internationalen Politikdiskurs innerpalästinensische Span-
nungen und schürt einen Bürgerkrieg.

Der europäische Ministerrat hätte jetzt noch einmal Gelegenheit, initiativ zu werden und die EU-Regierungen zur Aufhebung des Boykotts der Regierung Palästinas und zur Entfaltung eines friedensförderlichen Dialogs mit allen Regierungsparteien zu bewegen.

 

European Jews for a Just Peace

P.O. Box 59506 1040 LA Amsterdam The Netherlands

+31 20 67955850 contact@ejjp.org http://www.ejjp.org

Juedische Stimme für gerechten Frieden in Nahost – EJJP Deutschland


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