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Nachrichten & Infos!


gesammelt von Edward Grossmann

Aktuell vom 04.09.2008

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Herrenrasse

Hetze gegen Erwerbslose

Von Arnold Schölzel

Im Dezember 2007 heulten Bild und Roland Koch vier Wochen vor den hessischen Landtagswahlen auf, als ein Münchener Rentner von zwei Jugendlichen in einem U-Bahnhof niedergeschlagen und fast zu Tode getreten wurde. Für das Gespann aus Bock-und-Blut-Gazette der Milliardärin Friede Springer und dem langjährigen CDU-Kanzleraspiranten Koch schien das eine Steilvorlage. Jedenfalls schlagzeilte Bild vier Wochen lang von kriminellen jugendlichen Ausländern und rapportierte Rassistensprüche des Ministerpräsidenten vom »Schlachten in Wohnküchen« und Müll, der aus dem Fenster fliege. So richtig gezogen hat das bei den Wahlen nicht.

Vier Wochen vor den bayerischen Landtagswahlen startete die Zeitung, die Tag für Tag mit mehr als elf Millionen Lesern die höchste »Einschaltquote« hierzulande überhaupt hat, nun eine Hetzkampagne gegen Hartz-IV-Geschädigte: »Bild-Serie über Sozial-Abzocker.« Am Mittwoch wurde zum vierten Mal verkündet: »Der Hartz-IV-Mißbrauch nimmt in Deutschland immer mehr zu. 126600 Fälle in nur einem Jahr, die Dunkelziffer viel höher.« Pünktlich kam die CSU aus der Deckung. Deren Generalsekretärin Christine Haderthauer forderte, »den Mißbrauch von Sozialhilfeleistungen mit allen Mitteln zu bekämpfen«. Am Mittwoch erklärte Ministerpräsident Günther Beckstein landesväterlich: »Wir brauchen keine pauschale Verschärfung der Kontrollen, sondern eine Erhöhung ihrer Effizienz.« Das hört sich besser an, ändert aber nichts an der Devise: Wer am Boden liegt, soll getreten werden.

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http://www.jungewelt.de/2008/09-04/034.php



 DGB kritisiert Ausbildungsbetriebe

Lehrlinge beklagen Überstunden und ausbildungsfremde Tätigkeiten. Kaum Chancen auf Übernahme


Die Klagen von Auszubildenden sind seit Jahren dieselben: Regelmäßige Überstunden, mangelnde fachliche Anleitung und geringe Aussicht auf Übernahme. Dieses Bild bestätigte auch der dritte DGB-Ausbildungsreport, den die Vizevorsitzende Ingrid Sehrbrock am Mittwoch in Berlin vorstellte. Im Vergleich der 25 häufigsten Lehrberufe werden die Bedingungen der angehenden Industriemechaniker am besten beurteilt, gefolgt von Büro- und Bankkaufleuten. Gastronomieberufe, Bäcker und Maler schnitten am schlechtesten ab.

40 Prozent von 4725 Befragten gaben an, regelmäßig Überstunden schieben zu müssen. Regelmäßige Mehrarbeit muß von 70 Prozent der Hotelfachleute, aber nur von 18 Prozent der Industriemechaniker geleistet werden. Nur ein Fünftel der Auszubildenden war sicher, übernommen zu werden. Sehrbrock forderte, daß Betriebe, die partout keine freie Stelle für den Nachwuchs haben, den Lehrling wenigstens für ein halbes Jahr übernehmen. »Sich aus einem bestehenden Arbeitsverhältnis heraus zu bewerben, ist sehr viel leichter als aus der Arbeitslosigkeit«, begründete sie.

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http://www.jungewelt.de/2008/09-04/051.php

 


 Schäuble übt Datenschutz

Nach etlichen Skandalen ruft Bundesinnenminister zum Gipfeltreffen. Schaar kritisiert Weitergabe personenbezogener Daten durch Kommunen

Von Ulla Jelpke

Am heutigen Donnerstag lädt ausgerechnet Bundesinnenminister Wolfgang Schäuble (CDU) zu einem Datenschutzgipfel in sein Ministerium. Schäuble will mit Bundesjustizministerin Brigitte Zypries (SPD), Wirtschaftsminister Michael Glos (CSU) und Verbraucherschutzminister Horst Seehofer (CSU) die Konsequenzen aus den »aktuellen Datenschutzvorkommnissen« erörtern. Mit dabei sind auch der Bundesdatenschutzbeauftragte Peter Schaar und Vertreter der Länder-Behörden, außerdem Brandenburgs Innenminister Jörg Schönbohm (CDU) als Vorsitzender der Innenministerkonferenz. Die Initiative zum Datengipfel hatte ursprünglich der Vorsitzende des Innenausschusses, Sebastian Edathy (SPD), ergriffen. Nun sind aber weder Edathy noch andere Parlamentarier eingeladen, obwohl letztlich sie über Gesetzesänderungen beraten müssen. Edathy beruft nun selbst einen Gipfel mit Abgeordneten ein.

Schäuble sieht sich offenbar gezwungen, auf eine Reihe von aktuellen Skandalen zu reagieren: Es ging los mit der rechtswidrigen Auswertung von Telefondaten kritischer Aufsichtsratsmitglieder durch die Deutsche Telekom und setzte sich fort mit immer neuen Meldungen, daß vielfach ohne Einverständnis der Betroffenen persönliche Daten weiterverkauft worden sind. Dieser schwunghafte Handel führte nicht nur dazu, daß die Menschen mit einer Flut unverlangter Werbung belästigt und am Telefon zu unerwünschten Vertragsabschlüssen gedrängt wurden, sondern auch zu Zugriffen auf Bankkonten und unerlaubten Geldabhebungen durch Dritte. Die staatsanwaltschaftlichen Ermittlungen laufen noch.

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http://www.jungewelt.de/2008/09-04/044.php



 
Vertuscherkartell ist weiterhin aktiv

Sächsische Staatsregierung behindert Untersuchungsausschuß zum »Sachsensumpf«

Von Markus Bernhardt


Die aus CDU und SPD bestehende sächsische Staatsregierung versucht weiterhin, die Aufklärung möglicher Aktivitäten krimineller Netzwerke im Freistaat zu behindern. Erst am Freitag vergangener Woche hatte das Landesverfassungsgericht in Leipzig die Landesregierung verpflichtet, dem Untersuchungsausschuß zum sogenannten Sachsensumpf die bisher vorenthaltenen Unterlagen zur Verfügung zu stellen (jW berichtete). Die 15600 Seiten umfassenden Akten sollen Informationen über kriminelle Netzwerke aus Polizeibeamten, Politikern und Justizbeamten enthalten, denen unter anderem Amtsmißbrauch, Geheimnisverrat, Kindesmißbrauch und eine Verstrickung in Mordanschläge vorgeworfen werden.

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http://www.jungewelt.de/2008/09-04/046.php


 »So schlimm hatten wir uns das nicht vorgestellt«

Regensburg hat seit Mai zwei Stadträte der Linkspartei. Bewegen können sie nichts. Informiert werden sie aber auch nicht. Gespräch mit Richard Spieß

Interview: Kurt Raster

Richard Spieß, selbständiger Handwerker, tritt bei der bayerischen Landtagswahl am 28. September als Direktkandidat der Linkspartei für Regensburg-Stadt an. Seit den Kommunalwahlen im Mai ist er Stadtrat in Regensburg.

Sie treten in Regensburg als Direktkandidat der Linkspartei zur Landtagswahl am 28. September an. Seit Mai sind Sie im Stadtrat – was kann man da als Linker bewegen?
Nichts. Etwas anders hatten wir uns das natürlich schon vorgestellt: Wir machen sachlich schöne und sauber begründete Anträge, wozu kein vernünftiger Mensch Nein sagen kann. Doch verwundert stellt man fest, daß es so nicht funktioniert, denn die Argumentation findet nicht im Stadtrat oder den Ausschüssen statt. Wenn etwas im Stadtrat auf die Tagesordnung kommt, ist es im Grunde schon gelaufen.

Wie muß man sich das vorstellen?
Der jeweilige Fraktionsvorsitzende sagt vorher zu seinen Leuten: Das machen wir und das machen wir nicht. Dementsprechend wird abgestimmt, ohne sich näher mit dem jeweiligen Sachverhalt zu befassen. Natürlich werden Anträge der kleineren Parteien, insbesondere der Linken, grundsätzlich abgelehnt, denn gerade in Zeiten von Wahlen ist man sehr darauf bedacht, den anderen keine Möglichkeit zu lassen, gut auszusehen.

Die Fraktionsvorsitzenden geben die Richtung vor und die Stadträte stimmen blind zu?
Genau. Wir waren natürlich auf einiges gefaßt, aber daß es so schlimm ist, hatten wir nicht erwartet. Die einfachen Stadträte erhalten häufig nicht einmal die Anträge und Vorlagen, über die sie später abstimmen sollen! Ein Verwaltungsmann begründete das so: Es sei vorgekommen, daß Dinge an die Öffentlichkeit gekommen seien, die der Stadt geschadet hätten. Darum sei man schon seit Jahren dazu übergegangen, nur noch den Fraktionsvorsitzenden brisante Unterlagen auszuhändigen. Der Clou dabei: Die Linke stellt zwei Stadträte, hat also weder Fraktionsstärke noch einen Fraktionsvorsitzenden. Es gibt also auch keine Unterlagen.

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http://www.jungewelt.de/2008/09-04/033.php

 



 Pakistan verurteilt Terrorangriff der USA


Bericht über Vorstoß aus Afghanistan. Mindestens 15 Tote, darunter Frauen und Kinder

Die Regierung in Pakistan hat am Mittwoch einen offenbar grenzüberschreitenden Angriff von US-geführten oder ­NATO-Truppen auf ein Dorf in der Nähe zu Afghanistan scharf verurteilt. Dies sei eine »schwere Verletzung der pakistanischen Souveränität«, erklärte das Außenministerium in Islamabad. Bei der Militäraktion in dem Dorf Musa Nikow in Südwasiristan seien am Mittwoch mindestens 15 Menschen getötet worden, berichteten Geheimdienstkreise und ein Augenzeuge. Der zuständige Gouverneur sprach gegenüber AFP von mindestens 20 Toten. Unter den Opfern seien Frauen und Kinder, hieß es.

Das pakistanische Außenministerium erklärte, die Attacke habe einen »unermeßlichen Verlust« verursacht. Beschrieben wurde ein Bodenangriff, der aus dem Luftraum über Pakistan unterstützt worden sei. Solche Feindseligkeiten untergrüben den gemeinsamen Kampf gegen den Terrorismus, beklagte die pakistanische Führung.

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http://www.jungewelt.de/2008/09-04/060.php





 »Härtester Tarifkampf«

Konflikt im Einzelhandel vor endgültiger Beilegung. Heute Verhandlungen in Berlin-Brandenburg. Ver.di fordert Übertragung des Pilotabschlusses und Ost-West-Angleichung

Von Daniel Behruzi



Nach fast 14 Monaten Gesprächspause werden die Tarifverhandlungen für die rund 92000 Einzelhandelsbeschäftigten in Berlin und Brandenburg heute wieder aufgenommen. Nach der größten Streikwelle in der Geschichte der Branche war am 10. Juli in Baden-Württemberg ein Pilotabschluß erzielt worden. Jetzt soll entschieden werden, ob und unter welchen Bedingungen dieser auf die Hauptstadtre­gion übertragen wird. Strittig dürfte dabei insbesondere die Gewerkschaftsforderung nach Angleichung der in Ostberlin und Brandenburg gezahlten Einkommen an das Westberliner Niveau sein.

»Wir wollen die volle Übernahme des baden-württembergischen Abschlusses«, stellte Erika Ritter, zuständige Fachbereichsleiterin im ver.di-Landesbezirk Berlin-Brandenburg, am Dienstag abend im jW-Gespräch klar. Der dort erzielte Kompromiß sieht eine Einmalzahlung von 400 Euro für die Zeit von April 2007 bis Ende März 2008 sowie eine dreiprozentige Gehaltserhöhung ab dem 1. April dieses Jahres vor. Die besonders hart umkämpften Zuschläge – deren weitgehende Abschaffung die Unternehmer in dieser Tarifrunde durchsetzen wollten – werden wochentags ab 18.30 Uhr unverändert beibehalten. Samstags werden die 20prozentigen Spätöffnungszuschläge im Südwesten nicht mehr wie bisher ab 14.30 Uhr, sondern erst ab 18.30 Uhr gezahlt. »Als Ausgleich« erhalten die Angestellten für 2009 und 2010 eine Pauschalzahlung von jeweils 150 Euro. In eben diesem Punkt könnte die Übertragung des Ergebnisses Probleme bereiten. Denn in der Hauptstadt werden die Zuschläge bislang erst ab 15 Uhr gezahlt. In Brandenburg liegt dieser Zeitpunkt zwar bei 14.30 Uhr, aber ein Sonnabend im Monat ist zuschlagsfrei. Diese Tatsache könnte den Handelsverband Berlin-Brandenburg (HBB) dazu verleiten, nur einen geringeren Ausgleichsbetrag anzubieten.


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http://www.jungewelt.de/2008/09-04/028.php

 


Wer sich informieren will und sich nicht auf die Konsum-
Medien verlassen möchte, hat hier einen Link-Zugriff
auf viele Anbieter.

Was mit der Rente los ist, wird hier offen gezeigt!

http://www.volksverarschung-stopp.de/

 

http://www.wsws.de/

http://www.infokrieg.tv/

http://www.jungewelt.de/

http://karlweiss.twoday.net

http://www.nachdenkseiten.de/

http://www.heise.de/newsticker/

http://www.hinter-den-schlagzeilen.info/sys/

http://www.neues-deutschland.de/

http://www.denkfabrik-info.de/

http://derstandard.at/

http://linkszeitung.de/

http://www.freitag.de/

http://www.taz.de/

http://www.freace.de/

http://www.german-foreign-policy.com/

http://jungle-world.com/

http://www.linksnet.de/

http://www.mehr-demokratie.de/

http://www.netzeitung.de/

http://www.sozialticker.com/

http://www.humanistische Aktion

http://www.secret.tv/

http://die-linke.de/die_linke/aktuell/

http://www.wahrheitsportal.de/

http://www.zeitschrift-humanwirtschaft.de/index.html


Verschiedene sehr wichtige Filme:

Film 11.09.2001

Neue Weltordnung - Endgame

ZEITGEIST

Steuergesetze sind verfassungswidrig

FRIEDEN FÜR ALLE MENSCHEN JETZT!

FRIEDEN FÜR ALLE MENSCHEN JETZT! - TEIL 2

Auto mit Wasser angetrieben

 

Wer Links zu wichtigen Seiten und Filme, die hier noch
nicht eingebunden sind, hier bekannt geben möchte,
bitte per E-Mail mir zusenden- DANKE

 

 

 

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