Aktuell vom 13.03.2008
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Newsletter vom 13.03.2008
- Oktober 2001
BERLIN/DAMASKUS (Eigener
Bericht) - Aussagen des ehemaligen
CIA-Europachefs über die Verschleppung von Verdächtigen
im
"Anti-Terror-Kampf" belasten die Spitzen der deutschen
Geheimdienste
und Außenminister Frank-Walter Steinmeier schwer. Wie Tyler
Drumheller
gegenüber einem deutschen Wochenmagazin bestätigt,
war Berlin bereits
im Herbst 2001 über die US-Praktiken informiert und führte
darüber
Verhandlungen mit der CIA. Drumheller nennt in diesem Kontext
den
Oktober 2001 - den Monat, in dem das Bundeskriminalamt Daten
über den
Deutschen Mohammed Haydar Zammar an US-Dienste weitergab und
damit
dessen Verschleppung ermöglichte. Außenminister Frank-Walter
Steinmeier sagt in Sachen Zammar am heutigen Donnerstag vor dem
Untersuchungsausschuss des Bundestages aus. Drumhellers Auskünfte
bestätigen Recherchen von Dick Marty, der als Sonderermittler
des
Europarats die CIA-Verschleppungsflüge untersuchte. Marty
war zu dem
Schluss gekommen, die kriminellen Praktiken gingen auf geheime
NATO-Vereinbarungen vom 4. Oktober 2001 zurück. An ihnen
war Berlin in
vollem Umfang beteiligt. Im Fall Zammar vernachlässigte
die
Bundesregierung auch ihre gesetzliche Pflicht, im Ausland in
Bedrängnis geratenen deutschen Bürgern beizustehen.
Wie Hans-Christian
Ströbele, Mitglied des Untersuchungsausschusses, im Gespräch
mit
german-foreign-policy.com erklärt, hält er es für
"bewiesen, dass das
Auswärtige Amt seine anfänglichen Bemühungen um
konsularischen Zugang"
zu dem in einem Foltergefängnis Inhaftierten "schon
nach wenigen
Wochen eingestellt" hat - "vermutlich auf Betreiben
des Kanzleramtes".
mehr
http://www.german-foreign-policy.com/de/fulltext/57172
Arm und Reich Frontal21, ZDF, Di 21 Uhr
Die Streiks
im öffentlichen Dienst sind Aktionen gegen den sozialen
Abstieg, lautet die These eines Beitrags. Aus der Mittelschicht,
zu der hier jeder gezählt wird, der für sich mindestens
1000 Euro pro Monat zur Verfügung hat, sind in den letzten
Jahren elf Prozent aufgestiegen zu den »Besserverdienenden«,
aber 14 Prozent abgestiegen auf Hartz-IV-Niveau. Ökonom
Gustav Horn bekräftigt noch einmal: Sinkende Reallöhne
in einem Aufschwung »hatten wir noch nie« seit dem
Zweiten Weltkrieg. Es habe eine massive Umverteilung nach oben
gegeben. Gezeigt werden Normalverdiener, die längst Pizza-Dienst
als Zweitjob angenommen haben, um über die Runden zu kommen.
Der nächste Beitrag berichtet von »Patienten in Not«:
Ärztemangel vor allem in Ostdeutschland. Es geht den Bach
runter.(asc)
http://www.jungewelt.de/2008/03-13/060.php
http://www.jungewelt.de/2008/03-13/046.php
http://www.jungewelt.de/2008/03-13/049.php
http://www.jungewelt.de/2008/03-13/051.php
http://www.linksfraktion.de/rede.php?artikel=1326093077
http://www.linksfraktion.de/pressemitteilung.php?artikel=1224964931
http://www.linksfraktion.de/pressemitteilung.php?artikel=1245984017
http://www.jungewelt.de/2008/03-13/023.php
http://www.jungewelt.de/2008/03-13/052.php
http://www.hinter-den-schlagzeilen.info/sys/id/4967-Happy-Birthday-68
http://www.jungewelt.de/2008/03-13/039.php
http://www.jungewelt.de/2008/03-13/040.php
http://www.freace.de/artikel/200803/120308a.html
http://www.jungewelt.de/2008/03-13/029.php
http://www.jungewelt.de/2008/03-13/018.php
http://www.jungewelt.de/2008/03-13/003.php
http://www.jungewelt.de/2008/03-13/025.php
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