Newsletter vom 15.01.2008
- Aufstandsbekämpfung
KABUL/BERLIN (Eigener Bericht)
- Berlin bereitet sich auf offensive
Kampfeinsätze deutscher ISAF-Truppen in Afghanistan vor.
Nach
entsprechenden Äußerungen aus Militärkreisen
verlangen jetzt
Regierungsberater, deutsche Soldaten müssten aggressiver
auftreten
sowie "die Aufstandsbekämpfung als neue Einsatzrealität
(...)
akzeptieren". Als ersten Schritt solle die Bundeswehr eine
Schnelle
Eingreiftruppe aufstellen und in Nordafghanistan stationieren,
heißt
es in einem soeben veröffentlichten Papier der Berliner
Stiftung
Wissenschaft und Politik (SWP). Ergänzend fordert die SWP,
den
wachsenden afghanischen Widerstand durch "Verhandlungen
mit einzelnen
lokalen Gruppen" zu spalten. Ein entsprechendes Modellvorhaben
fördert
das Auswärtige Amt seit mehreren Jahren über die
Heinrich-Böll-Stiftung (Bündnis 90/Die Grünen).
Allerdings stehen die
Spaltungspläne im Widerspruch zu den Kampfankündigungen:
Bereits
Anfang Februar 2007 war ein Projekt zur Kooperation mit lokalen
Stammesältesten ("Musa-Qala-Protokoll") an der
Eröffnung neuer
Militäroffensiven gescheitert. Ein ehemaliger Staatssekretär
im
Bundesministerium der Verteidigung vergleicht die Lage in Afghanistan
mit der Entwicklung in Algerien und in Vietnam kurz vor dem
Zusammenbruch der westlichen Kolonialherrschaft.
mehr
http://www.german-foreign-policy.com/de/fulltext/57125
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Liebe Leserinnen
und Leser
"Während Bundeskanzlerin
Merkel immerzu von sozialer Gerechtigkeit, Moral und Frieden
daher schwadroniert, vollbringt ihre Regierungsmannschaft den
Kahlschlag von Bürgerrecht und sozialen Errungenschaften,
innerhalb unseres ehemaligen sozial orientierten Staates, mit
einer Radikalität, die dem Bürger das Fürchten
lehrt."
So lautet eine von mehreren
Feststellungen als weiträumige Aussage zum Wahlkampf hier
in Hessen. Es ist schon völlig absurd, wie von den jetzigen
und ehemaligen Regierungsparteien politisch argumentiert wird.
Koch verkauft den Einsatz von Laienlehrkräften (Unterrichtsgarantie
PLUS)als Lösung aller Nöte und Fortschritt an unseren
Schulen. Er stutzt die Schuljahre der Oberklassen einfach um
1 ganzes Jahr, um mit diesem faulen Trick die Anzahl der Lehrkräfte
pro Klasse anzuheben. So zaubert man aus dem Nichts mehr Lehrer
für die restlichen Schuljahre.
Die SPD kommt plötzlich
auf die Idee eine Unterschriftenaktion für den MINDESTLOHN
ins Leben zu rufen, obwohl sie mit dem Hartz Gesetz selber der
Haupttäter in Sachen Arbeitsplatzvernichtung durch Billiglohnem-
pfänger ist und nennt hierbei nicht einmal die Summe für
einen geforder-
ten Mindestlohn.
Manch ein Bürger glaubt
auf einen völlig anderen Planeten zu leben,
wenn die etablierten Parteien im künstlichen Wahlkampfgetöse
anfangen ihre Scheingefechte zu führen.
Koch riskiert
eine dicke Lippe - so der neueste
Beitrag auf meiner Internetseite:
http://www.denkfabrik-info.de/28826/163055.html
Herzliche Grüsse
Dieter Krogmann
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Aktuell vom 15.01.2008
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