Aktuell vom 29.02.2008
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Newsletter vom 29.02.2008
- Eine Parabel
BERLIN/MAINZ (Eigener Bericht)
- Mit einer der "aufwendigsten und
teuersten" TV-Produktionen erinnert das deutsche Fernsehen
an die
"größte Schiffskatastrophe der Geschichte".
Bei dem Untergang kamen
1945 etwa 9.000 Menschen ums Leben. Ihr Boot, das NS-Schiff
"Gustloff", wurde in der Nordsee von sowjetischen Torpedos
getroffen.
Der TV-Mehrteiler läuft in den kommenden Tagen zur Prime-Time
und wird
bundesweit auf großformatigen Plakatflächen beworben.
Beim Zweiten
Deutschen Fernsehen (ZDF) erhofft man sich mit dem historisierenden
Spielfilm Spitzenquoten. Für die Großproduktion wurde
die Rolle eines
"Verräters" erfunden, der als Funker Sabotage
begeht und die 9.000
Passagiere dem Tod ausliefert - im Auftrag "von kommunistischen
Emigranten". Wie der ZDF-Fachberater vermutet, hat das
"Nationalkomitee Freies Deutschland" das Massensterben
verursacht. Die
TV-Kolportage entstand bei der Auftragsfirma UFA, deren gleichnamiger
NS-Vorläufer die Ausrottung von "Juden und Bolschewisten"
propagierte.
mehr
http://www.german-foreign-policy.com/de/fulltext/57172
http://www.jungewelt.de/2008/02-29/048.php
http://www.heise.de/tp/r4/artikel/27/27398/1.html
http://www.jungewelt.de/2008/02-29/049.php
http://www.neues-deutschland.de/artikel/124770.html
http://www.jungewelt.de/2008/02-29/059.php
http://www.campact.de/bleibe/ml1/mailer
http://www.jungewelt.de/2008/02-29/051.php
http://www.freitag.de/2008/09/08090601.php
http://www.jungewelt.de/2008/02-29/052.php
http://jungle-world.com/seiten/2008/09/11526.php
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