Aktuell vom 09.08.2008
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Scheinfriede und Kriegsgefahr durch
unser Zinssystem |
Um den Zusammenhang
zwischen Wirtschaftsentwicklung und Krieg zu klären, ist
es ratsam, sich die Vergangenheit anzusehen:
Beispiel
Zweiter Weltkrieg
In den zwanziger
Jahren erlebte die Welt einen atemberaubenden wirtschaftlichen
Aufschwung, welcher sich in explodierenden Aktienkursen zeigte.
Die Entwicklung änderte sich schlagartig, als im Oktober
1929 mit dem Börsencrash in New York die große Weltwirtschaftskrise
einsetzte. Das Geldkapital zog sich, wegen steigender Unsicherheiten,
aus der Wirtschaft zurück, was einen starken Abfall des
Preisniveaus nach sich zog. Weil die Preise verfielen ( Deflation),
ging sofort der Absatz von Gütern zurück, weil jeder
auf noch günstigere Preise wartete und seinen Kauf verschob.
Damit kamen die Unternehmen in Bedrängnis und waren gezwungen
Arbeitskräfte zu entlassen, womit die Kaufkraft noch mehr
einbrach. Zunehmend mußten Banken schließen, da Kredite
uneinbringbar waren. Die Lage endete in einer hoffnungslosen
Situation. Erst mit Ausbruch des Zweiten Weltkriegs steigerte
sich die Wirtschaftsentwicklung weltweit in kurzer Zeit zu einer
Hochkonjuktur, weil die Rüstungsindustrie wieder rentable
Anlagemöglichkeiten bot und damit die Geldhortung aufhob.
(Abb. 1)
Konjunkturzyklen
in den USA
In Deutschland
verschlechterte sich die Lage, nach Beginn der Weltwirtschaftskrise
drastisch. Weil die Geldmenge durch einen Goldstandard an den
Preis des Goldes gebunden war, mußte nach dem Abzug amerikanischer
Goldreserven Geld eingezogen werden. Damals mußte für
das augegebene Geld 1/3 des Wertes in Form von Gold bei der Reichsbank
hinterlegt sein. Als der Goldbestand abnahm mußte deshalb
die dreifache Menge Geld eingezogen werden, was eine massive
Deflation auslöste. Das Volkseinkommen sank von 1928 bis
1932 um 40%, die privaten Bruttoinvestitionen sogar um 75%.
Weiter Unter:
http://www.geldcrash.de/artikel/art-kriegsgefahr-zins.htm
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Alles in Butter? Kriegsgefahr
gebannt? |
Hat der Westen
seine Strategie gegenüber dem Iran grundsätzlich geändert?
Liegt der Schwarze Peter jetzt in Teheran? Oder rückt der
Krieg immer näher?
Nach dem neuesten
Angebot des Westens an den Iran und den zunächst positiven
Reaktionen aus Teheran greift ein allgemeines Aufatmen um sich.
Liegt tatsächlich eine fundamentale Kurskorrektur der USA
im Konflikt mit dem Iran vor, oder spielt Washington nur auf
Zeit? Setzt sich der Friedenswille bei den Hardlinern USA, EU
und Bundesregierung durch, oder sind sie zu kosmetischen Änderungen
gezwungen, um die Vetomächte Russland und China zu neutralisieren?
Welche Rolle spielt die IAEO? Wird sie wieder die Initiative
ergreifen oder die Verantwortung auf den UN-Sicherheitsrat abwälzen?
Fragen über Fragen. Wir wollen mit den nachfolgend dokumentierten
Artikeln Anstöße zur weiteren intensiven Beschäftigung
mit dem Problem geben. Die Kriegsgefahr ist mitnichten gebannt.
Washington hat seinen Anspruch auf die Kontrolle der Ressourcen
im Nahen und Mittleren Osten nicht aufgegeben. Auch die Rhetorik
gegenüber dem "Schurkenstaat" Iran hat sich nicht
geändert. Wer dem Iran vorwirft, der größte Helfer
des internationalen Terrorismus zu sein, hat seinen Anspruch
nicht aufgegeben, mit diesem Regime aufzuräumen - notfalls
mit militärischen Mitteln.
Pst
Der Westen
korrigiert seine Iran-Politik
Der Verzicht auf die endgültige und vollständige Urananreicherung
im Iran wird nicht mehr gefordert. Bundeskanzlerin Merkel erklärt
Angebotspaket für "flexibel" und "verhandelbar".
US-Präsident Bush bewertet erste Reaktionen Teherans als
"positiv"
Von ANDREAS
ZUMACH
Die fünf
Vetomächte des UNO-Sicherheitsrats und Deutschland haben
ihre bisherige Forderung aufgegeben, Iran solle vollständig
und dauerhaft auf die Anreicherung von Uran verzichten. Diese
und weitere Kurskorrekturen insbesonders der US-amerikanischen
Haltung im Konflikt um das iranische Atomprogramm sind in dem
Angebotspaket enthalten, dass EU-Außenkommissar Javier
Solana Teheran am Dienstag im Namen der sechs Staaten offiziell
unterbreitet hatte. Bundeskanzlerin Angela Merkel erklärte
darüber hinaus, es handele sich um "ein Angebot, um
Verhandlungen aufzunehmen", das zwischenzeitlich noch verändert
werden könne.
Bis Ende Juni,
und damit rechtzeitig vor dem nächsten G-8-Gipfel Mitte
Juli in Petersburg, soll Iran offiziell auf die jüngste
Offerte antworten. Diese Erwartung äußerten die Außenminister
Russlands und Deutschlands, Sergei Lawrow und Frank Walter Steinmeier
am Mittwoch. Bis zur offiziellen Antwort Irans werde der UNO-Sicherheitsrat
sich nicht mit dem Thema befassen, betonte Lawrow. Offiziell
wird Teheran in dem Angebotspaket keine Frist für eine Antwort
gesetzt. Solana erklärte seine Bereitschaft, bei Bedarf
in den nächsten Wochen sich erneut in Teheran oder in Brüssel
mit Vertretern der iranischen Führung zu treffen. Irans
Außenminister Manutschehr Mottaki und der Chefunterhändler
für Nuklearfragen, Ali Laridschani, hatten sich nach ihrem
Treffen mit Solana am Dienstag vorsichtig positiv geäußert.
Allerdings gebe es noch einige "unklare Punkte". US-Präsident
George Bush bewertete die ersten iranischen Reaktionen als "positiv".
Weiter unter:
http://www.uni-kassel.de/fb5/frieden/regionen/Iran/l
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Die umfassende Krisenvorsorge |
Wir stehen
vor einer weltweiten Finanzkrise mit weitreichenden Folgen für
jeden von uns.
1. Das Geldsystem
wird in seinen Grundfesten erschüttert. Viele Finanzanlagen
werden deutlich an Wert verlieren und Millionen Menschen werden
Ihre Ersparnisse verlieren und verarmen.
2. Die Infrastruktur
und die Versorgung werden vorübergehend zusammenbrechen.
Die Dinge des täglichen Lebens werden in dieser Zeit extrem
teuer und nur schwer zu bekommen sein.
3. Die allgemeine
Sicherheit gerät außer Kontrolle und Kriminalität
wird um sich greifen. Dies bedroht unser Leben, unsere Werte
und die obigen Vorräte.
Dies erfordert
eine umfassende Krisenvorsorge in jedem dieser drei Bereiche
und das müssen Sie rasch angehen, solange noch Zeit bleibt.
Viele Ratgeber verweisen nur auf den ersten Punkt und empfehlen,
man solle Gold und Silber als Vorsorge kaufen. Dies ist absolut
richtig und wichtig. Aber: Gold und Silber kann man nicht essen.
Und die Edelmetalle wärmen nicht und geben auch keine Sicherheit.
Daher sind
diese Empfehlungen nicht ausreichend! Sie müssen weitergehender
planen und handeln und sich in diesen drei Bereichen absichern.
Diese Seite
gibt Ihnen die wichtigsten Hinweise und viele praktische Tipps
für Ihre umfassende Krisenvorsorge. Lesen Sie hier, wie
- Sie Ihre
Finanzen sichern,
- sich umfassend bevorraten,
- und für Ihre persönliche Sicherheit sorgen.
Weiter unter:
http://www.krisenvorsorge.com/
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Wohin treibt Deutschland? |
Ein Blick
in die Zukunft
Es war einmal ein Land, das
hatte die stärkste Armee weit und breit, die besten Schulen
und Universitäten, eine kleine, hocheffiziente Verwaltung,
wenige und einfache Gesetze. Es hatte eine Börse, an der
die Aktien immer dann stiegen, wenn die Arbeitslosigkeit zurückging,
und fielen, wenn sie zunahm. Dies bei einer Arbeitslosenquote
zwischen 2 und 3%. Es hatte einen Kapitalmarkt, auf den man unbesorgt
auf Sicht von 30 Jahren in Anleihen investieren konnte und dabei
keine Kaufkraftminderung riskierte, denn das Geld blieb auch
in der nächsten Generation stabil.
In diesem Land stiegen die
Exporte, wuchs die Wirtschaft, die Löhne und Einkommen nahmen
stetig zu, der Mittelstand florierte, ein gelernter Maurer konnte
mit drei Wochenlöhnen die gesamte Jahresmiete seiner Wohnung
zahlen. In diesem Land wurden Gesetze, auch Steuergesetze, für
Generationen gemacht. Und der Staatsanteil am Sozialprodukt -
das ist das Erstaunliche - erreichte gerade einmal 14%.
Was ich Ihnen eben erzählt
habe, ist kein Märchen. Dieses Land gab es wirklich. Es
war das deutsche Kaiserreich vor 1914. Die statistischen Angaben
beziehen sich auf das Jahr 1912. Es war die freieste Gesellschaft,
in der die Deutschen je lebten. Frei, weil das Kaiserreich souverän
war, weil Rechtssicherheit herrschte, weil der Staat das Eigentum
respektierte.
Einige wenige Dinge sind seitdem
gleich geblieben, das meiste aber hat sich radikal geändert.
Gleich geblieben ist die Konkurrenzfähigkeit
der deutschen Wirtschaft und ihre weltweite Spitzenstellung in
den Schlüsselindustrien Chemie und Werkzeugmaschinenbau.
Und gleich geblieben ist auch die Struktur des deutschen Außenhandels.
Schon damals gingen 75% der deutschen Exporte nach Europa, wobei
der osteuropäische Anteil größer war als heute.
Aber dieser wird in den kommenden Jahren seinen früheren
Stand wieder erreichen. Es stimmt wirklich: schon damals herrschte
reger Handel in Europa, und zwar bei freiem Kapitalverkehr. Nur
brauchte man dafür keine EU, keine Bürokratie in Brüssel
und erste recht keine deutschen Milliardenzahlungen in eine europäische
Gemeinschaftskasse.
Heute haben wir statt des
Goldstandards eine europäische Zwangswährung, von der
niemand sagen kann, wie lange sie hält und was sie in Zukunft
wert sein wird. Heute haben wir einen Staatsanteil von rund 50%,
und das Geld reicht den Herrschenden trotzdem nicht. Heute haben
wir eine offizielle Staatsschuld von 1,2 Billionen Euro bei einem
jährlichen Volkseinkommen von 1,5 Billionen Euro (Stand
2001) - eine Staatsschuld, die um ein Vielfaches höher ist,
wenn der Staat ordentlich bilanzieren und die ungedeckten künftigen
Sozialleistungen in seine Bilanz einstellen würde.
Ein anderes Kuriosum besteht
darin, daß sich dieser finanziell klamme Staat seit vielen
Jahren Subventionen an das Ausland, vor allem an die EU, leistet,
die weit über 30 Milliarden Mark per annum liegen, die faktisch
aus dem Außenhandelsüberschuß Deutschlands aufgebracht
werden und die dafür sorgen, daß das deutsche Auslandsvermögen
seit 10 Jahren zurückgeht.
Warum habe ich Ihnen die Geschichte
aus der Kaiserzeit, die kein Märchen ist, erzählt?
Zum einen, weil wir unsere
heutige Situation nicht als selbstverständlich und alternativlos
ansehen dürfen.
Weiter unter:
http://www.miprox.de/Wirtschaft
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Armageddon im Nahen Osten |
Die Vereinigten
Staaten, Israel und die Militaristen im Iran auf dem Kriegspfad
Von Behrouz Khosrozadeh
Israel als potenzieller Kriegsbeginner
Das sind keine
guten Nachrichten für den einst boomenden polnischen Immobilienmarkt,
der jahrelang Stütze der Konjunktur war und sich jetzt im
Abschwung befindet. Ähnlich wie in den USA, Großbritannien
oder Spanien ließ der permanente Anstieg der Immobilienpreise
bereits im Sommer letzten Jahres auch in Polen nach. Bei Wohnhäusern
z.B. gibt es einen enormen Preisverfall, der bis zum Jahresende
10 bis 20 Prozent erreichen soll. Vielen Hypothekennehmern dürfte
bald die Luft ausgehen.
Der US-Präsident,
der am liebsten längst den Iran angegriffen hätte,
soll Israel bei seinem Treffen mit Ehud Olmert im Weißen
Haus am 4. Juni grünes Licht [extern] erteilt haben. Man
solle auch über die "Modalitäten und Probleme
der Vollziehung" der Konfrontation mit dem Iran beraten
haben. Den auffällig intensiven verbalen [extern] Drohungen
israelischer Politiker, darunter Vizeregierungschef Shaul Mofaz
und Olmert selbst, gegen den Iran folgte das bisher spektakulärste
Manöver der israelischen Luftwaffe Anfang Juni.
Weiter unter:
http://www.heise.de/tp/r4/artikel/28/28266/1.html
Georgien greift
Südossetien an
Von Werner
Pirker
Noch bevor die Spiele in Peking
begonnen hatten, war der olympische Frieden auch schon gebrochen.
Georgien hat sich im Konflikt mit der seit 16 Jahren von seinem
Staatsgebiet losgetrennten Provinz Südossetien für
den Krieg entschieden. Das ist nicht nur eine Aggression gegen
den Miniaturstaat am Fuße des Kaukasus-Hauptkammes, sondern
auch eine gegen Rußland, das durch eine in einem
internationales Abkommen festgelegten Friedenstruppe in
der Krisenregion präsent ist.
Südossetien hat den 1991
erfolgten Austritt Georgiens aus der UdSSR nicht mitvollzogen
und nach dem Ende der Sowjetunion keinerlei Bereitschaft erkennen
lassen, dem georgischen Staatsgebiet wieder beizutreten. Die
Sezession, die 2006 mit einem Referendum besiegelt wurde, ist
nicht mehr und nicht weniger völkerrechtswidrig, als es
die kosovo-albanische Lostrennung von Serbien war. Doch die eine
wurde vom Westen sanktioniert, während die andere den Westen
auf der Seite des um seine territoriale Integrität bemühten
Staates sieht. Ein weiterer Unterschied besteht darin, daß
den Albanern in Serbien ein Höchstmaß an Minderheitenrechten
zugestanden wurde, während die Südosseten mit einer
brutalen Georgisierungspolitik rechnen mußten. Denn das
nach der Oktoberrevolution 1917 von Rußland losgetrennte
und von Menschewiki geführte Georgien war nicht gerade von
Toleranz gegenüber nationalen Minderheiten geprägt.
Das lag vor allem daran, daß bei einer Anerkennung aller
nationalen Gruppen die Georgier selbst nur eine Minderheit in
Georgien wären.
Weiter unter:
http://www.jungewelt.de/2008/08-09/131.php
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Immer mehr wehren sich
gegen »Hartz IV« |
Klagewelle
gegen Jobcenter-Bescheide erreicht Rekordniveau. Zahl der Widersprüche
um 36 Prozent gestiegen
Von Jana
Frielinghaus
Immer
mehr Bezieher des Arbeitslosengeldes II klagen auf höhere
Leistungen. Die Bundesagentur für Arbeit (BA) in Nürnberg
bestätigte am Freitag einen entsprechenden Bericht der Frankfurter
Rundschau (Freitagausgabe). stieg die Zahl der Gerichtsverfahren
wegen »Hartz IV« im ersten Halbjahr 2008 noch einmal
um gut 36 Prozent. Von Januar bis Juni seien 61970 Klagen bei
den Sozialgerichten eingegangen.
Es sei der
mit Abstand höchste Wert seit Inkrafttreten der Hartz-Gesetze
2005, schreibt die FR. Dabei sind in den aktuellen Zahlen die
Verfahren in den 69 »Optionskommunen« nicht berücksichtigt,
in denen sich die Städte und Kreise eigenständig um
Langzeitarbeitslose kümmern. Nach Angaben des Deutschen
Gewerkschaftsbundes sind die Kosten der Unterkunft und die Anrechnung
von Vermögen die wichtigsten Streitpunkte.
Weiter unter:
http://www.jungewelt.de/2008/08-09/118.php
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»Lage der BRD-Wirtschaft
sehr bedrohlich« |
Katastrophale
Entwicklung in Europa. Auch Deutschland steht vor einer Rezession.
Gespräch mit Heiner Flassbeck
Interview:
Peter Wolter
Heiner Flassbeck ist Chef-Volkswirt
der UNCTAD (United Nations Conference on Trade and Development)
mit Sitz in Genf. Er war unter Oskar Lafontaine 1998/99 Staatssekretär
im Bundesfinanzministerium
Die USA stehen laut Alan Greenspan,
ehemals Chef der US-Notenbank, vor der größten Wirtschaftskrise
seit 1929. Die offiziellen Statistiken der USA gehen allerdings
immer noch vom Wirtschaftswachstum aus. Werden uns da etwa falsche
Zahlen präsentiert?
»Falsche Zahlen« würde ich vielleicht nicht
sagen. Allerdings ist es in den USA üblich, die Wirtschaftszahlen
aufs Jahr hochzurechnen, was dann schnell schöner aussieht,
als es in Wirklichkeit ist. Man muß jedoch berücksichtigen,
daß die US-Wirtschaft momentan von drei Seiten massiv entlastet
wird: Erstens zieht wegen des schwachen Dollars der Export mächtig
an, zweitens wurden die Zinsen gesenkt und drittens gab es ein
fiskalisches Konjunkturprogramm.
Die Immobilienkrise in den
USA hat sich zu einer Lawine entwickelt. In Europa sind mehrere
Volkswirtschaften akut von einer Rezession bedroht: Spanien etwa
oder Polen, Bulgarien, Rumänien und weitere Länder.
Stehen wir auch in Europa vor einer Jahrhundertkrise, wie Greenspan
sie für die USA befürchtet?
Nicht alles ist auf die von den USA ausgehende Krise zurückzuführen.
In Spanien ist sie hausgemacht, auch wenn sie die gleichen Ursachen
hat wie das Desaster in den USA. In den baltischen Ländern
und anderen Staaten Osteuropas gibt es gewaltige Probleme, weil
sie massiv an Wettbewerbsfähigkeit verloren haben, denn
die Währungen wurden spekulativ aufgewertet. Diese Länder
haben inzwischen irrsinnige Leistungsbilanzdefizite, sie werden
früher oder später abwerten müssen. Das wird natürlich
auch die deutsche Wirtschaft treffen.
Weiter unter:
http://www.jungewelt.de/2008/08-09/110.php
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Linke kritisiert
Rüstungsausgaben |
Drastische
Aufstockung der Mittel für Militär im Etatentwurf der
Bundesregierung verurteilt. Investionsprogramm für Bildung,
Gesundheit und Umweltschutz vorgestellt
Der drittgrößte
Posten im Haushaltsentwurf 2009 der Bundesregierung ist für
das Militär reserviert: Die Mittel für das Verteidigungsministerium
sind in dem Etatentwurf, den Finanzminister Peer Steinbrück
(SPD) am Freitag offiziell an Bundestag und Bundesrat weiterleitete,
gegenüber dem Vorjahr um fünf Prozent auf 31,1 Milliarden
Euro aufgestockt worden. Die Gesamtausgaben des Bundes sollen
im kommenden Jahr 288,4 Milliarden Euro betragen.
Die Linkspartei
im Bundestag hat die deutlich steigenden Kriegsausgaben heftig
kritisiert und den Stopp »überflüssiger Rüstungsprojekte«
verlangt. »Es ist nicht nachzuvollziehen, daß der
Bund mehr für militärische Zwecke ausgibt als für
öffentliche Investitionen«, sagte die haushaltspolitische
Sprecherin von deren Bundestagsfraktion, Gesine Lötzsch,
am Freitag gegenüber AP. Letztere sollen 2009 nur leicht
um 1,2 Milliarden Euro auf 25,9 Milliarden Euro steigen.
Weiter unter:
http://www.jungewelt.de/2008/08-09/112.php
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»Bundesweit
fehlen rund 25000 Lehrer« |
Zum neuen
Schuljahr rechnet die GEW mit einer weiteren Verschlechterung
der Personalsituation. Ein Gespräch mit Ilse Schaad
Interview:
Ralf Wurzbacher
Ilse Schaad
ist Leiterin des Bereichs Angestellten- und Beamtenpolitik im
Hauptvorstand der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW)
Der Philologenverband,
also die Standesvertretung der Gymnasiallehrer, hat zum Schuljahresbeginn
Alarm geschlagen: Bundesweit fehlten 20000 Lehrkräfte und
es könne noch schlimmer kommen. Sehen Sie das genauso?
Die Situation dürfte noch angespannter sein, wobei sich
dies zu einem so frühen Zeitpunkt nicht seriös belegen
läßt. Der Philologenverband rückt mit besagter
Erklärung Jahr für Jahr zum Schulstart heraus und schafft
es auch immer in die Schlagzeilen. Jetzt schon mit einer Zahl
zu hantieren, nachdem in gerade einmal zwei Bundesländern
die Ferien zu Ende sind, halte ich für ziemlich gewagt.
Wann haben
Sie Zahlen zur Hand?
Wir werden wie in jedem Jahr seit 2000 im Spätherbst eine
Studie zum Lehrerarbeitsmarkt veröffentlichen. Darin errechnet
die Forschungsgruppe, die früher vom Bildungsforscher Klaus
Klemm geleitet wurde, auf Grundlage der realen Einstellungszahlen
sowie des prognostizierten Bedarfs den Versorgungsgrad an den
Schulen aller 16 Bundesländer. In den letzten Schuljahren
belief sich demnach die Lücke zwischen dem Bedarf an Lehrkräften
und der Wirklichkeit in der Summe auf rund 25000. Die Tendenz
der vergangenen Jahre ebenso wie die aktuelle lokale und regionale
Berichterstattung lassen für dieses Jahr eine weitere Verschlechterung
erwarten.
Laut Kultusministerkonferenz
soll bis 2015 rund die Hälfte aller hauptberuflichen Lehrkräfte
aus Altersgründen ausscheiden. Gibt es irgendwelche Anzeichen
dafür, daß der Ernst der Lage erkannt wird?
Weiter unter:
http://www.jungewelt.de/2008/08-08/050.php
Geplatzte
Immobilienblase, horrendes Leistungsbilanzdefizit, hohe Teuerungsraten
in Estland, Lettland und Litauen sind die Boomjahre vorbei
Von Zygmunt
Kowalski
Es war ein
detaillierter Bericht über die wirtschaftlichen Aussichten
des Baltikums, den die Danske Bank am 31. Juli veröffentlichte.
Trotz des Umfangs der vom führenden dänischen Geldinstitut
angefertigten Studie, die voluminös wie ein großstädtisches
Telefonbuch ist, war deren Kernaussage knapp: Es geht abwärts
im Baltikum, teilweise in beängstigendem Tempo. Laut der
»North Eastern Recap« betitelten Untersuchung stehen
alle drei baltischen Volkswirtschaften vor ernsten wirtschaftlichen
Verwerfungen. Demnach ist die ökonomisch »harte Landung«
in Estland »bereits Realität « geworden. Litauen
wird der Studie zufolge nachziehen. Die düsterste Prognose
aber bekam Lettland. Dessen Volkswirtschaft werde in einer Krise
versinken, die bis 2012/2013 andauern könne. Violeta Klyviene,
Chefökonomin der dänischen Bank, sprach von einer »hohen
Wahrscheinlichkeit«, daß die lettische und die estnische
Volkswirtschaft bereits dieses Jahr in einer Rezession landen.
Demnach soll das Bruttoinlandsprodukt (BIP) Lettlands um 0,5
Prozent schrumpfen, das estnische gar um 0,8 Prozent. Für
Litauen prognostiziert die Studie eine Verlangsamung des Wirtschaftswachstums:
2009 soll es noch 2,3 Prozent betragen nach stolzen 7,7
Prozent im ersten Quartal 2008. Der Absturz der seit fast einer
Dekade boomenden lettischen Wirtschaft ist dramatisch. Das Land
konnte oftmals zweistellige Wachstumsraten verzeichnen. 2006
legte das BIP um 13 Prozent zu. Selbst 2007 stieg die lettische
Wirtschaftsleistung noch um zehn Prozent. In diesem Jahr kam
es zur Vollbremsung. Innerhalb weniger Monate sackte das Wirtschaftswachstum
auf nur noch drei Prozent ab
Weiter unter:
http://www.jungewelt.de/2008/08-08/023.php
Wer sich informieren
will und sich nicht auf die Konsum-
Medien verlassen möchte, hat hier einen Link-Zugriff
auf viele Anbieter.
Was mit der
Rente los ist, wird hier offen gezeigt!
http://www.volksverarschung-stopp.de/
http://www.wsws.de/
http://www.infokrieg.tv/
http://www.jungewelt.de/
http://karlweiss.twoday.net
http://www.nachdenkseiten.de/
http://www.heise.de/newsticker/
http://www.hinter-den-schlagzeilen.info/sys/
http://www.neues-deutschland.de/
http://www.denkfabrik-info.de/
http://derstandard.at/
http://linkszeitung.de/
http://www.freitag.de/
http://www.taz.de/
http://www.freace.de/
http://www.german-foreign-policy.com/
http://jungle-world.com/
http://www.linksnet.de/
http://www.mehr-demokratie.de/
http://www.netzeitung.de/
http://www.sozialticker.com/
http://www.humanistische Aktion
http://www.secret.tv/
http://die-linke.de/die_linke/aktuell/
http://www.wahrheitsportal.de/
http://www.zeitschrift-humanwirtschaft.de/index.html
Verschiedene
sehr wichtige Filme:
Film 11.09.2001
Neue Weltordnung - Endgame
ZEITGEIST
Steuergesetze sind verfassungswidrig
FRIEDEN FÜR ALLE MENSCHEN JETZT!
FRIEDEN FÜR ALLE MENSCHEN JETZT!
- TEIL 2
Auto mit Wasser angetrieben
Wer Links
zu wichtigen Seiten und Filme, die hier noch
nicht eingebunden sind, hier bekannt geben möchte,
bitte per E-Mail mir zusenden- DANKE
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