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Nachrichten & Infos!


gesammelt von Edward Grossmann

Aktuell vom 15.04.2008

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Newsletter vom 15.04.2008 - Operationen gegen China


LHASA/WASHINGTON/BERLIN (Eigener Bericht) - Mehrere
Vorfeldorganisationen der Berliner Außenpolitik unterstützen seit
Jahren die tibetischen Exilstrukturen im indischen Dharamsala. Dabei
handelt es sich unter anderem um organisatorische Hilfsmaßnahmen, die
es der "Exilregierung" in Dharamsala ermöglichen, ihre gegen die
Volksrepublik China gerichteten Aktivitäten weltweit zu orchestrieren.
Kooperationen mit der "Exilregierung" und anderen Einrichtungen des
tibetischen Exils unterhalten vor allem die FDP-nahe
Friedrich-Naumann-Stiftung sowie die Heinrich-Böll-Stiftung (Bündnis
90/Die Grünen). Gleichgerichtete Tätigkeiten führen heute auch
Vorfeldorganisationen der US-Außenpolitik durch. Washington hatte
schon in den 1950er Jahren mit Millionensummen in Tibet interveniert,
damals aber sogar bewaffnete Aufstände von Tibetern gegen die
Volksrepublik unterstützt. Deutsche Organisationen nahmen sich gegen
Ende der 1980er Jahre der Tibet-Thematik an, als China zum globalen
Konkurrenten des Westens aufzusteigen begann. Die aktuellen
Aktivitäten sind geeignet, Beijing recht empfindlich zu schwächen. Sie
ergänzen weitere deutsch-amerikanische Maßnahmen, die den Aufstieg des
ostasiatischen Konkurrenten bremsen sollen.

mehr
http://www.german-foreign-policy.com/de/fulltext/57206

 

Betreff: Menschenrechte in Tibet

Hier gilt es eine Petition zu unterschreiben, welche die chinesische
Regierung auffordert die Menschenrechte in Tibet zu respektieren und
einen wegweisenden Dialog aufzunehmen. Diese Kampagne ist sehr
wichtig und hier ist der Link:

http://www.avaaz.org/de/tibet_end_the_violence/98.php/?cl

Nach Jahrzehnten chinesischer Repression hat sich die Frustration
der Tibetischen Menschen in Straßenprotesten und gewaltsamen Unruhen
entladen. Während die Welt wegen der bevorstehenden Olympischen
Spiele auf Tibet schaut, rufen die Tibeter die Welt um Hilfe für
einen Wechsel.

Die chinesische Regierung trifft gerade jetzt eine wegweisende
Entscheidung zwischen brutaler Eskalation oder Dialog, die die
Zukunft Tibets und Chinas bestimmen kann. Chinas Präsident Hu Jintao
muss zu hören bekommen, dass der Erfolg von "Made in China" und der
Olympischen Spiele von seiner Wahl abhängen. Aber es braucht die
schnelle Reaktion einer großen Zahl von Menschen, um seine
Aufmerksamkeit zu gewinnen - in nur 7 Tagen haben wir schon über
eine Million Stimmen gesammelt!

Danke für Ihre Hilfe - Senden Sie diese Mail weiter an Freunde und
Bekannte!

Avaaz.org ist eine unabhängige nicht-profitorientierte Organisation,
die internationale Kampagnen organisiert und sicherstellt, dass die
Meinungen und Wertvorstellungen der Weltöffentlichkeit globale
Entscheidungen mitbestimmen (Avaaz bedeutet "Stimme" in vielen
Sprachen). Avaaz akzeptiert kein Geld von Regierungen oder Konzernen
und wird von einem internationalen Kampagnenteam geleitet. Avaaz
betreibt Büros in New York, Washington DC, London, Paris, Genf und
Rio de Janairo.

Avaaz wird Ihre Informationen nicht aufbewahren und Ihnen ohne
Einwilligung keine Nachrichten senden.

 

Altersarmut ist Programm

Langzeitarbeitslosigkeit und Niedriglöhne sorgen für Mini-Renten.
Vor allem in Ostdeutschland


Auf Millionen künftiger Rentner wartet nach Einschätzung von SPD und Gewerkschaften ein Leben in Armut. Besonders in Ostdeutschland drohe mittelfristig eine starke Zunahme der Altersarmut, warnten Sachsen-Anhalts Finanzminister Jens Bullerjahn und Mecklenburg-Vorpommerns Sozialminister Erwin Sellering (beide SPD) am Montag in einer Analyse, die in Schwerin veröffentlicht wurde. Sie warben für einen flächendeckenden Mindestlohn, mit dem ausreichend Rentenbeiträge gezahlt werden könnten. Der Chef des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB), Michael Sommer, forderte eine Debatte über die künftige Ausrichtung des Rentensystems.
In Ostdeutschland verhinderten Langzeitarbeitslosigkeit und niedrige Löhne, daß die Betroffenen Rentenansprüche erwerben, die oberhalb der Grundsicherung liegen, erklärten Bullerjahn und Sellering. Derzeit verdiene ein Fünftel der ostdeutschen Beschäftigten weniger als 7,50 Euro pro Stunde. Selbst mit 7,50 Euro lasse sich keine ausreichende Rente aufbauen. Da die ostdeutschen Beschäftigten kaum über zusätzliche Alterseinkünfte verfügten, wirke sich jede Änderung bei der Rentenversicherung für sie besonders gravierend aus.

Mehr unter:

http://www.jungewelt.de/2008/04-15/045.php

 

An Zynismus kaum zu überbieten!

Das globalisierungskritische Netzwerk ATTAC kritisiert die gemeinsame Erklärung des Internationalen Währungsfonds (IWF) und der Weltbank zum Abschluß ihrer Frühjahrstagung:

»Es ist an Zynismus kaum zu überbieten, wie sich hier zwei Sensenmänner über das gefallene Gras wundern und die gestiegenen Lebensmittelpreise bedauern«, konstatiert Pia Eberhardt vom ATTAC-Agrarnetz. IWF und Weltbank stünden seit Jahrzehnten für eine systematische Vernichtung kleinbäuerlicher Existenzen. So habe der IWF die Entwicklungsländer mit Strukturanpassungsmaßnahmen gezwungen, ihre gesamte Landwirtschaft auf den Export auszurichten und für billige Importe zu öffnen. Großflächige Monokulturen verdrängten den Anbau für den Eigenbedarf sowie lokale Märkte. Billigimporte taten ein übriges, um den Landwirten im Süden ihre Existenz zu rauben.

Mehr unter:

http://www.jungewelt.de/2008/04-15/034.php

 

Montagsdemo Dortmund

An drei Tagen in dieser Woche, am 16., 17. und 18. April, werden erneut abgelehnte AsylbewerberInnen aus der geamten Bundesrepublik zu so genannten Sammelanhörungen in die Zentrale Ausländerbehörde in Dortmund gebracht werden.

Solche Anhörungen dienen dazu, die Vorgeführten als Staatsangehörige bestimmter Länder "identifizieren" zu lassen - meistens durch Botschaftsangehörige, aber auch durch Delegationen der angenommenen Herkunftsländer - damit sie dorthin abgeschoben werden können.

Am 16.04. findet eine Anhörung für vermeintliche Staatsangehörige Burundis statt; für den 17. und 18.04. sind vermutliche Staatsangehörige der Demokratischen Republik Kongo vorgeladen.

Wir wollen am Donnerstag, dem 17.04., ab 10:00 Uhr vor der Zentralen Ausländerbehörde gemeinsam mit MigrantInnen und Flüchtlingen aus der Demokratischen Republik Kongo gegen diese Abschiebeanhörungen protestieren!

Die Adresse ist:
Zentrale Ausländerbehörde Dortmund
Kaiserstraße 129 - 131
44143 Dortmund

KEINE ABSCHIEBUNGEN !
KEINE ABSCHIEBEANHÖRUNGEN !

Bitte verbreitet diese Nachricht weiter!
Und wir freuen uns natürlich über alle, die kommen.

 

http://www.jungewelt.de/2008/04-15/036.php

http://www.jungewelt.de/2008/04-15/017.php

 

http://www.jungewelt.de/2008/04-15/056.php

http://www.jungewelt.de/2008/04-15/049.php

http://www.jungewelt.de/2008/04-15/033.php

http://www.jungewelt.de/2008/04-15/058.php

http://www.jungewelt.de/2008/04-15/022.php

http://www.jungewelt.de/2008/04-15/005.php

 

 

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