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Nachrichten & Infos!


gesammelt von Edward Grossmann

Aktuell vom 14.04.2008

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Newsletter vom 14.04.2008 - Kolonialistisch


ZAGREB/ATHEN/BONN (Eigener Bericht) - Heftige Proteste in mehreren
Staaten Südosteuropas begleiten die Expansion der Deutschen Telekom.
Beim griechischen Konzern OTE wehren sich Mitarbeiter gegen die
Übernahme durch das Bonner Unternehmen, weil sie Massenentlassungen,
Lohnkürzungen und sinkende Standards bei den Arbeitsbedingungen
befürchten. Kroatische Gewerkschafter haben bereits im März vor der
Telekomzentrale in Bonn demonstriert - wegen sinkender Realeinkommen
und sich verschlechternder Rahmenverhältnisse bei der Hrvatski
Telekom. Die kroatische Firma wird seit Jahren von der Deutschen
Telekom kontrolliert. Vom bevorstehenden EU-Beitritt Kroatiens erhofft
sich Berlin neue Privatisierungsanteile an den bislang in Staatsbesitz
verbliebenen kroatischen Betrieben. Bundespräsident Köhler nimmt am
morgigen Dienstag an einem deutsch-kroatischen Wirtschaftsforum in
Zagreb teil. Beschäftigte der Hrvatski Telekom, deren Proteste in Bonn
ungehört verhallten, bezeichnen das Vorgehen des deutschen
Mutterkonzerns als "kolonialistisch".

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http://www.german-foreign-policy.com/de/fulltext/57205

 

Rentner-Mobbing wegen 0,64 Prozent – „Generationenkrieg“ statt „Klassenkampf“

Ab 1. Juli 2008 sollen die Renten um 1,1 Prozent steigen. Nach der derzeit geltenden Rentenformel wären sie nur um 0,46 Prozent gestiegen. Mit diesem lächerlichen Anstieg wagte die Bundesregierung jedoch nicht vor die Rentner zu treten, deshalb hat sie den „Altersvorsorgeanteil“ (also den sog. Riesterfaktor) für zwei Jahre ausgesetzt und auf die Jahre 2012/2013 verschoben, was die Renten zusätzlich um 0,64 Prozent auf 1,1 Prozent erhöht. Mit der vorübergehenden Aussetzung des Riesterfaktors wird von den Gegnern dieser Rentenerhöhung ein Generationenkonflikt inszeniert. Das regelrechte Rentner-Mobbing lenkt von zwei viel entscheidenderen Problemen ab. Diese sind

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http://www.nachdenkseiten.de/?p=3144#more-3144

 

Schutzengel des Tages: Wolfgang Schäuble


Als Schutzpatron der Flüchtlinge hatte sich der christdemokratische Bundesinnenminister Wolfgang Schäuble bisher noch keinen Namen gemacht. Nun aber ist er auf die prekäre Situation der irakischen Flüchtlinge aufmerksam geworden. Tausende suchten »Zuflucht vor Mord, Gewalt und Verfolgung«, schrieb er in einem Gastbeitrag für Bild am Sonntag. Ihnen soll geholfen werden. Die Hilfsbereitschaft des Herrn Ministers ist freilich von etwas speziellerer Natur. Es sind nicht so sehr die irakischen Flüchtlinge im allgemeinen, sondern ganz besonders jene christlichen Glaubens, die sein mitfühlendes Herz berühren.

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http://www.jungewelt.de/2008/04-14/046.php

 

Freihandel: Falsche Versprechen

Mit Ausnahme Costa Ricas ist das von den USA dominierte Zentral­amerikanische Freihandelsabkommen (CAFTA) in ganz Lateinamerika als Instrument zur Durchsetzung neoliberaler Praktiken in Kraft. Die Folge sind Arbeitsverhältnisse, die der Sklaverei gleichen. Besonders betroffen sind Landarbeiter und Beschäftigte der sogenannten Maquilas, Zuliefererbetriebe für die US-Industrie, in denen Billiglöhne gezahlt werden.
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http://www.jungewelt.de/2008/04-14/003.php

 

Haitis Ministerpräsident Alexis abgesetzt

Nach tagelangen Unruhen wegen gestiegener Lebensmittelpreise in Haiti hat das Parlament am Sonnabend Ministerpräsident Jacques Edouard Alexis abgesetzt. 16 der 27 Senatoren hätten für Alexis' Absetzung gestimmt, teilte ein Senator in der Hauptstadt Port-au-Prince mit. »Ich glaube, das wird die Bevölkerung zufriedenstellen«, sagte Senator Youri Latortue. Präsident René Préval, der kurz zuvor eine Preissenkung für Reis bekanntgegeben hatte, kündigte an, möglichst schnell einen Nachfolger zu berufen. Eine Sprecherin der UN-Friedensmission in Haiti bezeichnete die Absetzung Alexis' als einen »schweren Rückschlag«. Der Premier war seit 2006 im Amt.

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http://www.jungewelt.de/2008/04-14/024.php

 

Neue Vorwürfe gegen Siemens-Vorstand

Konzernspitze wußte seit November 2003 von schwarzen Kassen und Schmiergeldern
Der frühere Siemens-Vorstand hat offenbar bereits Ende 2003 Hinweise auf schwarze Kassen erhalten. Der ehemalige Justitiar Albrecht Schäfer habe mit einer Aussage bei der Münchner Staatsanwaltschaft den Exvorstand schwer belastet, berichtete die Süddeutsche Zeitung am Wochenende. Schäfer habe zu Protokoll gegeben, er habe im November 2003 den Vorstand schriftlich über Hinweise auf schwarze Kassen und Schmiergeldzahlungen informiert. Ein Gericht in Mailand habe damals wegen eines Schmiergeldfalles in der Kraftwerkssparte ermittelt. Schäfer sagte dem Bericht zufolge aus, das Gericht habe auf Schwarzgeldkonten verwiesen und dieses in der Kraftwerkssparte vorgefundene System als »Siemens-typisch« bezeichnet. Die Existenz dieser Konten habe nach Darstellung des Gerichts die Untätigkeit der Organe belegt, die im Konzern dafür zuständig gewesen seien, die Einhaltung der Vorschriften zu überprüfen.

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http://www.jungewelt.de/2008/04-14/035.php

 

»Frieden ist nicht alles, aber ohne Frieden ist alles nichts!«

Aus Leserbriefen an die Redaktion
Es ist Zeit
Zu jW vom 4. April: »Wir sollten eine Kampagne gegen die NATO starten«

Jawohl, es ist an der Zeit, daß sich Die Linke als einzige parlamentarische Kraft viel konsequenter zu ihrer Verantwortung als Friedenspartei bekennt und auch bereit ist, die außerparlamentarischen Kräfte aktiv zu unterstützen. 1989/1990 haben sich so manche dazu bekannt, daß von deutschem Boden nie wieder Krieg ausgehen möge. Praktisch sieht das heute anders aus. Zu jener Zeit verwirrten hier und da manche die Losungen »Frieden schaffen mit immer weniger Waffen« und »Schwerter zu Pflugscharen!« Ich bin dafür, daß die Linke sich dazu bekennt, diese Losungen weltweit und jetzt erst recht in den Mittelpunkt der politischen Arbeit zu stellen. Ich weiß natürlich: Frieden ist nicht alles, aber ohne Frieden ist alles nichts! Als Mitglied bin ich auch dafür, diese Herangehensweise zum Prüfstein für aktuelle und künftige Abgeordnete aller Ebenen zu formulieren. Kann sich ein OB-Kandidat oder Landtags- und Bundestagsabgeordneter als Mitglied von Die Linke der Herausforderung z. B. für eine Stadt des Friedens und den Beitritt zu den »Mayors for Peace« entgegenstellen? (...)

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http://www.jungewelt.de/2008/04-14/059.php

 

http://www.sueddeutsche.de/ausland/artikel/659

http://www.freace.de/artikel/200804/130408a.html

 

http://www.jungewelt.de/2008/04-14/045.php

http://www.jungewelt.de/2008/04-14/001.php

http://www.jungewelt.de/2008/04-14/002.php

http://www.jungewelt.de/2008/04-14/027.php

http://www.jungewelt.de/2008/04-14/029.php

http://www.jungewelt.de/2008/04-14/012.php

http://www.jungewelt.de/2008/04-14/013.php

http://www.jungewelt.de/2008/04-14/014.php

http://www.jungewelt.de/2008/04-14/044.php

http://www.jungewelt.de/2008/04-14/010.php

 

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