Aktuell vom 10.04.2008
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Newsletter vom 10.04.2008
- Wiederbeginn
TRIPOLIS/BERLIN (Eigener
Bericht) - Deutsche Trainingsmaßnahmen für
libysche Polizisten dauern entgegen offiziellen Stellungnahmen
womöglich bis heute an. Dies berichtet die Zeitung "Westfalen-Blatt",
der zufolge die Repressionskräfte Libyens "mindestens
bis Anfang 2008"
von deutschem Fachpersonal geschult wurden. Wie nach einer Sitzung
des
Parlamentarischen Kontrollgremiums verlautet, fand die Ausbildung
seit
dem Jahr 2005 unter Beobachtung des Bundesnachrichtendienstes
statt.
Auch das Auswärtige Amt war über die deutsche Botschaft
stets
informiert. Mit den Maßnahmen nimmt die Bundesrepublik
eine Tradition
der 1970er und 1980er Jahre auf; bereits damals kooperierten
westdeutsche Repressionsbehörden und private Firmen mit
Stellen in
Tripolis und schulten unter anderem Elitekämpfer der libyschen
Armee.
Berlin schließt künftige Kooperationen der Polizeibehörden
und der
Bundeswehr ausdrücklich nicht aus. Einstiegsmittel und erstes
Feld der
erneuerten Kooperation ist die Flüchtlingsabwehr, in deren
Rahmen sich
die Bundesregierung seit fast vier Jahren um eine enge Zusammenarbeit
mit Tripolis bemüht.
mehr
http://www.german-foreign-policy.com/de/fulltext/57202
Demokratieverfall: Wien ratifiziert
EU-Vertrag
Von Werner Pirker
Der österreichische Nationalrat hat am Mittwoch den »EU-Reformvertrag«
ratifiziert. Obwohl sich laut Umfragen 80 Prozent der Bevölkerung
für eine Volksabstimmung ausgesprochen haben. Ungeachtet
auch der Tatsache, daß die österreichische Bundesverfassung
für den Fall einer substantiellen Änderung eine Volksabstimmung
zwingend vorschreibt. Und eine einschneidendere Änderung
der Verfassung als ihre Unterordnung unter den EU-Vertrag kann
es wohl kaum noch geben.
Die europäischen Eliten
wollen den ordnungspolitischen Rahmen des Europas ihrer Wahl
nicht zur Wahl stellen. Mit Ausnahme Irlands ist in keinem EU-Mitgliedsstaat
eine Volksabstimmung über den neuen Vertrag vorgesehen.
Nach der Ablehnung der europäischen Verfassung durch die
Bevölkerungen in Frankreich und den Niederlanden gilt demokratische
Willensbildung als Risiko, das zu meiden sei. Nicht von ungefähr
befand sich Frankreich unter den ersten acht Ländern, in
denen der Vertrag, der sich zu 95 Prozent mit der durchgefallenen
Verfassung deckt, vom Parlament durchgewinkt wurde. Das stellt
eine neue Qualität im Prozeß des Demokratieverfalls
dar. War es bisher üblich, daß Wahlniederlagen mit
Bemerkungen wie »Der Souverän hat gesprochen«
zur Kenntnis genommen wurden, so scheint inzwischen die Ansicht
vorherrschend zu sein, daß dem »Lümmel«
die moralischen und intellektuellen Voraussetzungen fehlen würden,
über Fragen europäischer Größenordnung mitzuentscheiden.
mehr unter:
http://www.jungewelt.de/2008/04-10/020.php
Fünf Jahre danach. Heftige Kämpfe
in Bagdad
http://www.linksfraktion.de/positionspapier
http://www.jungewelt.de/2008/04-10/066.php
http://www.jungewelt.de/2008/04-10/053.php
Schlange stehen in Bremerhaven. Weserbank
vor Insolvenzverfahren
http://www.jungewelt.de/2008/04-10/040.php
Was wirkt, ist der Preis. Eine schlechte
Nachricht für Kassenpatienten
Was heißt hier Seele
?
Erwerbslosen Forum fordert Einlenken
der
Hartz-Behörde
http://www.jungewelt.de/2008/04-10/065.php
http://www.jungewelt.de/2008/04-10/019.php
http://www.jungewelt.de/2008/04-10/058.php
http://www.jungewelt.de/2008/04-10/036.php
http://www.jungewelt.de/2008/04-10/038.php
http://www.jungewelt.de/2008/04-10/030.php
http://www.jungewelt.de/2008/04-10/022.php
http://www.jungewelt.de/2008/04-10/055.php
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